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Archive for März 2011


„Meine Frau und ich waren mal so ein schönes Liebespaar.“

„Wir waren Menschen wie Sie.“
„Und so verliebt wie sie es vielleicht gerade sind.“
„Wir dachten unsere Liebe hält ewig.“
„Aber nach ungefähr drei Jahren, da hat sie angefangen an mir herumzumeckern.“
„Du hast ja nur noch vorm Fernseher oder vorm Computer gehockt und kein Wort mehr mit mir geredet.“
„Ich konnte dir ja nichts mehr Recht machen.“
„Du hast mir nie mehr gesagt, dass du mich liebst. Du hast mich wie Luft behandelt.“
„Ich hatte das Gefühl, du verachtest mich. Hältst mich nur noch für einen kompletten Verlierer.“
„Eines Morgens wachten wir nebeneinander auf , sahen uns an und ich dachte: Oh Gott, der blöde Sack da war mal mein Traumprinz?
„Und die alte Meckerziege war mal meine Königin? Das war unser letzter Augenblick auf Erden.“
„Da wurden wir verwunschen. In Fische verwandelt. Und jetzt leben wir in einem Teich in einem fernen Land.“
„Und erlöst werden können wir nur, wenn wir ein Liebespaar finden, das sich auch nach drei Jahren noch liebt…“
„… Und er noch mit ihr spricht…“
„… Und sie wenigstens ab und zu mit ihm zufrieden ist.“
„Tja, unsere Chancen, so ein Liebespaar zu finden sind gelinde gesagt…“
„…beschissen.“

Märchen haben ja immer eine Moral, die man auf das eigene Leben übertragen kann. Zwar sollte sich das kleine Rotkäppchen im Großstadtjungel lieber vor Perversen in Acht nehmen als vor großen bösen Wölfen und Froschkönige, die sich in Prinzen verwandeln, sind in den seltensten Fällen wirklich grün und nass, aber das, was Märchen uns lehren, gilt für alle Zeit.

Mit dieser Intention machte sich die Regisseurin und Autorin Doris Dörrie daran, das Märchen „Der Fischer und seine Frau“ von den Gebrüdern Grimm in die heutige Zeit zu übertragen.
Herausgekommen ist eine wunderbare Geschichte über den reisenden Tierarzt Otto (Christian Ulmen) und die Stoffdesignerin Ida (Alexandra Maria Lara), die sich im fernen Japan begegnen und beschließen, den Rest ihres Lebens zusammen zu verbringen. Doch im Gegensatz zu Otto, der mit dem einfachen Leben zufrieden ist, strebt Ida nach immer mehr.
Eine Liebesgeschichte über das Auseinanderleben und Zueinanderfinden, die aufgrund der witzigen Dialoge und skurrilen Situationen nie ins Kitschige abrutscht.
Ein kleiner Einblick in den Humor des Films:


Hier gibt es übrigens das Märchen vom Fischer und seiner Frau zu lesen.

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Es gibt Lieder, insbesondere in Filmen, die ich ganz wunderbar finde. Manchmal scheitert meine Liebe aber daran, dass ich die Lieder nirgendwo finden kann bzw nicht herausfinden kann, wie sie überhaupt heißen.

Lyrics googeln, im Abspann suchen, das Internet durchforsten… nichts.

Hier also ein Lied, dessen Titel und Interpret ich leider nicht kenne und das ich trotzdem sehr gut finde:

http://channel3.soundfolder.com/system/tracks/3234/original/mitsechzehnlied.mp3?1301317114
Es läuft im Making of zum Kurzfilm „Mit Sechzehn bin ich weg“ [IMBISSFILM] und im Hintergrund einer Filmszene.
Ich bin dankbar für Hinweise, vielleicht kann ich es doch noch irgendwo käuflich erwerben.

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Hattet ihr je ein Idol? Jemanden, der sagt, ich glaube, es wäre eine gute Idee, wen du ein Auto klaust, anzündest und von einer Klippe fährst, und du fragst, Automatik oder Schaltung?

Es gibt ein Buch, dass ich schon seit fast fünf Jahren unangefochten mein Lieblingsbuch nennen darf.
Alle die mich persönlich kennen, habe ich sowieso schon mit diesem wunderbaren Buch zugeschwallt, die dürfen diesen Artikel also getrost überlesen.
Für alle Anderen erzähle ich kurz, worum es geht und warum es mir so gut gefällt.

„Love is a Mixtape“ ist die Autobiografie des Rolling-Stone-Magazine-Autors Rob Sheffield.
Er erzählt in diesem Buch von seiner Kindheit, seiner Jugend samt christlichem Jungencamp und Achte-Klasse-Tanzveranstaltung, über seine Zeit am College bis hin zur Ehe mit seiner Frau Renée, deren Tod und der anschließenden Zeit der Trauer.
Begleitet wird all dies von der Musik, die ihm in dieser Zeit so wichtig war.
Am Anfang jedes Kapitels steht ein Mixtape, die Tracklist eines Stücks persönlicher Musikgeschichte, 2 Seite zu je 45 Minuten.

Anhand dieser Tapes wird die Geschichte erzählt.

Ich werde an dieser Stelle etwas melancholisch und bewundere, dass es in einer Zeit, in der analoge Musik jeden Menschen im Alltag begleitete, wirklich möglich war, Erinnerungen in Form von Musik auf einem Magnetband zu konservieren und sich im Nachhinein zu erinnern, in welcher Zeit seines Lebens man die Stücke in eben dieser Reihenfolge gehört hat. Und wie man sich dabei gefühlt hat.

Mich hat die Geschichte gefesselt, ich habe mit dem Autor gelacht und geweint, den Zauber der Zeit und der Musik gespürt, obwohl ich eigentlich nur mit einem Buch in meinem Bett lag. Ich denke, das macht ein gutes Buch aus.

Zum Abschluss noch ein Lied von einer Band, die ich durch „Love is a Mixtape“ erst kennen und lieben gelernt habe: Pavement. Es handelt sich um die Lieblingsband von Rob Sheffields Frau Renée. Ihr Lieblingsalbum war übrigens Slanted and Enchanted…

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Underwater

Nachdem ich bereits über Tim Walker und seine fotografischen Umsetzungen im Stil von Lewis Carrols „Alice im Wunderland“ berichtet habe, stelle ich heute eine weitere Fotografin vor, die sich dem Thema gewidmet hat.
Einige werden sie bereits kennen, es handelt sich um die Unterwasser-Fotografin Elena Kalis.
Im Internet haben ihre außergewöhnlichen Bilder in den letzten Wochen und Monaten großen Anklang gefunden, aber außer, dass sie für ihre Fotos ihre Kinder sowie Freunde und Bekannte vor die Kamera holt, erfährt man leider kaum etwas über sie.
Hier meine drei Lieblingsbilder und ein Video, die ersten beiden Bilder stammen aus der Serie „Alice in Waterland“.


Mehr Bilder von Elena Kalis:
www.elenakalisphoto.com
elenakalis.carbonmade.com

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Wohlklingend

Ein kleines Lied zur guten Nacht.


[für mehr von BoyChild hier klicken.]

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Eulen find ich gut.

Zuallererst stellvertretend ein kleiner Aufruf:
gelebt-gebloggt.co.de sucht neue Mitschreiber.
Wenn ihr also Lust habt, eure Meinung, Eindrücke, Empfehlungen etc. auch online festzuhalten und der Welt zu zeigen, aber vielleicht nicht die Zeit habt, einen einen Blog ganz allein zu führen oder mit dem Design noch überfordert seid, könnt ihr euch dort zum Mitbloggen melden.
Ich habe mich bereits gemeldet, als Gastschreiber tätig zu werden, denn um komplett einzusteigen fehlt mir die Zeit.
Also, vielleicht findet ihr in Zukunft dort auch den ein oder anderen Artikel von mir, man darf gespannt sein.

Eigentlich Sinn dieses Posts aber: Es gibt dort etwas zu gewinnen.
Und da ich sowieso total auf Eulen stehe, versuche ich mal mein Glück.
Diese Personalisierten Eulenstempel könnten mit etwas Glück bald meine sein, ich drücke mir selbst die Daumen und ihr dürft das auch tun.

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b/w analogue

Abendverpflegung:

Lieblingsmensch:

Partydeko:

Kühlschrankpoesie:

Kamera: Minolte Dynax 4
Objektiv: SAL-50F14
Film: Kodak BW400CN

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