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Archive for Mai 2011

Kofferkinder

Eine Mutter, die selbst noch fast ein Kind ist und vier Kinder, die besser schnell erwachsen werden sollten.
Dazu kommt: wenig Geld, die konservative japanische Gesellschaft und der naive Glaube an ein besseres Leben.

Der Film „Nobody knows – die Kofferkinder“ (Originaltitel: 誰も知らない, Dare mo shiranai) des japanischen Regisseurs Hirokazu Koreeda erzählt von einer jungen Mutter, die die Existenz dreier ihrer vier Kinder zu verschweigen zu versucht. Die Kinder, welche in Koffern in die neue Wohnung geschmuggelt werden, fristen ein Leben innerhalb dieser vier Wände, dürfen weder gehört noch gesehen werden. Ihre Mutter, die selbst noch sehr jung ist und von allen vier Vätern ihrer Kinder verlassen wurde, glaubt immer noch, eines Tages mit der Liebe ihres Lebens glücklich zu werden.
Als sie einen neuen Mann kennen lernt, kommt sie in immer größer werdenden Abständen nicht nach Hause und überträgt ihrem zwölfjährigen Sohn die Verantwortung für seine Geschwister.

Das Drehbuch von „Nobody knows“ basiert auf einer wahren Begebenheit.
Hintergrund der Geschehnisse ist dabei im Film vor allem die japanische Gesellschaft, in welcher uneheliche Kinder bis heute nicht richtig anerkannt werden sowie das Sozialsystem, das allein erziehende Mütter nicht ausreichend unterstützt.

Im Fall der „Four abandoned children of Sugamo“, nachzulesen hier bei Wikipedia, ging es allerdings wesentlich brutaler zu als in der Verfilmung. Zwei von fünf Kindern starben, das jüngste wegen mangelnder medizinischer Versorgung, ein anderes wurde von Freunden des ältesten Bruders zu Tode geprügelt.

Trailer

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Wenn ich das höre, möchte ich dahinschmelzen wie ein Stück Zartbitterschokolade in einer von 2 Händen angewärmten Jackentasche.

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… fiel mir heute Mittag vom Herzen, als ich endlich meine Zusage zur Aufnahmeprüfung in Hildesheim bekam.
Die Post hat den Brief, der eigentlich schon vor über einer Woche ankommen sollte, verbummelt. Heute, nach mehreren Fast-Nervenzusammenbrüchen und großen Selbstzweifeln, die mich das ganze Wochenende plagten, habe ich bei der HAWK angerufen und: JA, ich bin dabei!
Jetzt steht nur noch die Aufnahmeprüfung zwischen mir und meinem Design-Studium.
Trotzdem werde ich diesen Freitag noch die Hausaufgabe in Bremen abgeben, doppelt hält ja bekanntlich besser.

Lange Rede, kurzer Sinn, ich gebe meine Mappe und die Hausaufgabe zum Angucken frei.
Hier klicken.

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Wer öfter mal vor den Problem steht, was er heute eigentlich kochen soll, der kann ja mal diese nette Seite fragen:
„Scheiße, was koche ich heute?“ macht einen netten Vorschlag, und da Menschen im Allgemeinen ja oft mäkelig sind, darf man sogar widersprechen.
„Den Scheiß mag ich nicht“.

Also viel Scheiß, äähm Spaß damit.

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Phantom/Ghost – To Damascus
Bild via

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Entdeckung des Tages: Der Film „Alles, was wir geben mussten.“ (Originaltitel: „Never Let Me Go“)

Ohne viel von der Handlung verraten zu wollen, kann ich sagen, dass dies der erste mir bekannte Science-Fiction-Film ist, dem man sein Genre kein bisschen ansieht.
Was zuerst wie ein gewöhnlicher Film über eine Dreiecks-Geschichte scheint, offenbart nach einer Weile eine skurrile Weltsicht, die mich ein bisschen an Huxleys „Brave New World“ denken ließ, dabei allerdings ohne futuristische Bilder auskommt.

Leider hat der zu Grunde liegende Roman des Japaners Kazuo Ishiguro bei Amazon auch viele negative Stimmen bekommen, was mich davon abgehalten hat, mir sofort das Buch zu kaufen.
Falls es jemand gelesen hat und es gut ist, kann man mich in meiner Nicht-Kaufentscheidung aber noch umstimmen.

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Enfant Terrible

Gerade entdeckt auf Tape.tv:

Sonny J mit Enfant Terrible.
Musik und Video sind etwas schräg, aber gefallen mir sehr gut.
Und da sich die Videos nicht einbinden lassen, hier entlang.

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