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Archive for August 2011

Kissing Families

Heute mal wieder ein schönes Musikstück, das ich am Montag seit Langem wieder gehört habe.

Ich würde wahnsinnig gern mal wieder ein bisschen mehr schreiben, aber ich bin leider krank und zudem auch noch im Umzugsstress. Danach berichte ich aber ganz viel, versprochen.

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Eine Show im deutschen Musikfernsehen, der ich wirklich nachtrauere, ist Sarah Kuttner – Die Show

Niemals gab es eine unterhaltsamere, witzigere, sympathischere und doch informative Show, die ich so gerne gesehen habe wie diese. Heute Abend konnte ich diese Liebe dank Youtube noch einmal aufleben lassen.

Viel Spaß mit „The Art of Tanzen“.
Und wenn ihr dann bei Youtube seid, guckt euch bitte noch „The Art of Autofahren“ hinterher an, ich habe Tränen gelacht.

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Wie bereits mehrfach erwähnt haben wir es uns bei unserem Besuch in New York nicht nehmen lassen, beim Warm Up im MoMA PS1 vorbei zu schauen.

Warm Up ist eine Musikveranstaltung des PS1, in deren Rahmen das Außengelände des Museums in eine sommerliche Party-Landschaft verwandelt wird, die dazu einlädt, dort länger zu verweilen.

Den ganzen Tag über klingt Musik von einer Bühne herüber, während man es sich im Schatten kühler Mauern auf Strohballen und auf Rindenmulch bequem macht und über die Musik, den Sommer, die Stadt und die bereits angesehenen Ausstellungen spricht.

Eine besondere Erwähnung muss hierbei die Gestaltung des Außenbereichs finden, die nicht nur um ihrer selbst Willen so aussah, wie sie aussah, sondern deren Erscheinungsbild viel mehr durch ökonomische und soziale Gründe geprägt wurde: Die Designer fragten zu Beginn des Projekts bei Vereinen und Institutionen rund um das PS1 an, welche Dinge diese in naher Zukunft bräuchten und verwendeten diese Dinge bei der Gestaltung, um sie am Ende des Sommers an die Institutionen weiter zu geben. So bekommt zum Beispiel eine nahe gelegene Ballettschule im Herbst ein paar neue Spiegel und eine Schule Bäumchen und Rindenmulch für den Schulhof.

Trotz allem waren wir ja eigentlich wegen der Musik da: Four Tet sollte am Abend zu sehen sein.

Bereits um 3 Uhr nachmittags begann das Musikprogramm mit TURRBOTAX® DJs, es folgten Bronze, Falty DL und SBTRKT. Letzterer war ja dieses Jahr auch auf dem Melt zu sehen und wird wohl gerade ziemlich hip – ich wusste vorher trotzdem nicht, wer er war.

Als um halb 8 Four Tet zu spielen begann, war mein persönlicher Höhepunkt scheinbar erreicht. Leider stellte sich heraus, dass der gute heute wohl nicht so viel eigene Stücke spielen würde, sondern nur auflegte und dabei dann doch schwer von dem abwich, was er selbst an Musik macht.

Der feiernden Menge gefiel es zwar, bei steigendem Alkoholpegel zu wumsenden Bässen zu feiern, ich hätte aber lieber ein paar zartere Klänge gehört, die ich von Four Tet eigentlich gewöhnt bin.

Obwohl wir bereits um halb 9 das Gelände verließen um den Feierwütigen zu entkommen und nicht doch noch von versehentlich einen Plastikbecher mit Bier auf die Kamera geschüttet zu kriegen, war es ein schöner Sommerabend.
In Queens geht die Sonne nämlich noch viel schöner unter als in Manhattan.

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Alles muss irgendwann mal ein Ende haben. Hier hat vieles gerade ein Ende. Die Zeit in meiner Heimatstadt neigt sich dem Ende, die erste eigene Wohnung wird bald gegen die erste gemeinsame Wohnung getauscht, das Warten aufs Studium endet im September.

Was aber vor allem bald enden soll, sind meine Posts über New York. Ich bin schon über einen Monat wieder in Deutschland und trotzdem habe ich noch nicht alles berichtet, über das ich mir vorgenommen hatte, zu berichten. Und das möchte ich heute mal erledigen.

Als erstes möchte ich von Touristen berichten, die in New York etwa so weit verbreitet und nervig sind wie Schmeißfliegen, mich über sie auslassen und schimpfen. Wer kein Geschimpfe mag, darf diesen Post überspringen, sollte beim nächsten (den ich auch heute noch schreiben werde) aber weiter lesen, da er von der Warm Up-Veranstaltung im MoMA PS1 handeln wird.

Touristen

Der typische Tourist hat eine digitale Spiegelreflexkamera um den Hals hängen (ohne Deckel auf dem Objektiv, versteht sich), von deren Funktion er keine Ahnung hat und deshalb immer nur im Automatikmodus fotografiert. Das führt zwar dazu, dass Fotos an schlecht belichteten Orten verwackeln (Ja, liebe Touristen, ich kann an eurer Belichtungszeit HÖREN, dass das Foto total verwackelt ist), aber selbst ein blindes Huhn findet mal ein Korn. Touristen fotografieren alles und jeden, am liebsten aber sich selbst und ihre Mitreisenden vor Museumsbildern, Statuen,… – kurz gesagt – vor allem, was man gern auch ohne einen Touristen davor betrachten würde.

Des Weiteren trägt der Vollblut-Tourist ein frisch erworbenes I ♥ New York-Shirt (nach 3 Stunden kann man ja auf jeden Fall schon von sich behaupten, die Stadt zu ♥-en) und viele Tüten in der Hand. MoMA Design Store, Metropolitan, H&M,… ja, der fleißige Tourist schafft viel an einem Tag.

Touristen treten meist im Rudel auf, alle mit den gleichen Shirts am Körper und den gleichen Tüten in der Hand, sie sind orientierungslos, warten an Ampeln (das macht sonst nämlich wirklich niemand) und fahren nienienie Subway, weil das nur was für Kleinkriminelle ist (und sie das Subway-System nicht verstanden haben).

Eine faszinierende Spezies, diese Touristen. Sie verbringen ihren gesamten Aufenthalt damit, Beweise zu sammeln, dass sie da waren, anstatt alles auf sich wirken zu lassen und da zu SEIN.

Wenn sie nicht so unglaublich nervig dabei wären, könnten sie mir auf Grund dieser Tatsache fast Leid tun.

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Speech Debelle – The Key

Manchmal findet man gute Musik wieder, wenn man seine Facebook-Pinnwand 2 Jahre rückwärts liest…

 

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Habe ich eigentlich mal erwähnt, was hier so an Musik läuft, wenn es mal wieder zu schwierig ist, sich für ein Album/einen Interpreten/einen Titel zu entscheiden?

Ich höre Radio. Nicht „80er, 90er und das beste von heute“, sondern eine bunte Mischung alter, neuer, schräger, melodischer, unbekannter, intelligenter, schöner Musik. Ich höre Byte.FM.

Und wenn ihr gern neue Musik kennen lernt, dann solltet ihr das auch tun.

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