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Archive for April 2012

In meinem Kurs für mediales Schreiben haben wir uns letzte Woche mit Kafkas Erzählung „Ein Landarzt“ beschäftigt und mussten uns, nachdem jeder ein Treatment vorgelegt hatte, in die Situation versetzen, diese Erzählung verfilmen zu wollen.
Spielfilm oder Zeichentrick? Wie lang dauert der Film? Welches Budget veranschlagen wir? Und wo können wir ihn zeigen?

Anschließend schauten wir noch eine japanische Zeichentrickverfilmung des Landarztes – und die ist so skurril und doch gut umgesetzt, dass ich sie euch nicht vorenthalten möchte.

Die Verfilmung bewegt sich sehr nah am Text. Wer den nachlesen möchte, hat hier die Möglichkeit dazu.

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Karl

Ein neuer Lieblingsort für dieses Semester wird momentan die Druckwerkstatt. Als bekennender Fan von Arbeitsrausch, Kaffee und Chemikalien an den Händen werkelte ich dort gestern so lange, bis uns der Werkstattleiter energisch zum Aufräumen-und-dann-bitte-gehen aufforderte. Neben all den momentan noch recht theoretischen anderen Kursen ist es eine schöne Abwechselung, sich einfach mal die Finger mit Tiefdruckfarbe einzusauen, Asphaltlack aufzutragen, mit Alsphaltstaub rumzustauben und anschließend die Hände in Salpetersäure zu tauchen.

Wer sich in dem Bereich ein bisschen auskennt hat erkannt: ich lerne gerade, wie Radierung funktioniert. Das erste halbwegs zufriedenstellende Ergebnis kann ich hier schon zeigen. Es ist Karl.
Unser Thema ist nämlich Fundstück, und Karl, ein kunstledernder Esel mit auffällig diabolischem Gesichtsausdruck, den ich auf einem Bremer Flohmarkt gefunden habe, wird mich dieses Semester wohl noch ein wenig begleiten.

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Normalerweise ist es ja (vor allem in den letzten Monaten) nicht meine Art, auf diesem Blog allzu viele Fremdbilder zu posten. Da das Semester aber erst mal mit viel Theorie angefangen hat und die Osterfeiertage alle Kurse, in denen man schon praktisch loslegen kann, verschluckt hat, fülle ich die so entstandene Pause mit ein paar Grafiken.

An dieser Stelle möchte ich das Designbüro Apfel Zet vorstellen. Das ist nämlich nicht nur irgendein Designbüro, sondern das meines Donzenten Roman Bittner, der mir hoffentlich im aktuellen Semester die Geheimnisse der Layout- und Entwurfstechniken näher bringen wird. Denn wenn man von seinem Dozenten so tolle Arbeiten im Netz ansehen kann, steigert das die Motivation, selbst tolle Arbeiten zu schaffen, ungemein.

Auf bald, dann hoffentlich auch mal mit ein paar ersten eigenen Arbeiten aus diesem Semester.





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Nach längerer Blog-Abstinenz melde ich mich mit dem langsam anlaufenden Semester auch mal wieder zurück. In den letzten Wochen war zwar viel zu tun, aber nichts, was hier auf diesem Blog etwas verloren gehabt hätte, also blieb es erst mal still und ich hatte viel Zeit, mal wieder ganz viel und auch ganz andere Musik zu hören als sonst.

Die zwei Neuerscheinungen, von denen ich im Laufe der letzten 24 Stunden erfahren habe, geben einen guten Anlass, wieder einzusteigen.

Es gibt ein neues Album von Sigur Rós! Nein, noch nicht jetzt sofort, ab dem 28. Mai 2012 wird Valtari in den virtuellen und realen Plattenläden zum Verkauf stehen. Als Vorgeschmack, zur Verkürzung der Wartezeit oder als Entscheidungshilfe kann man sich den ersten Track Ekki Múkk bis dahin ja mal anhören.

Wer Sigur Rós zum Einschlafen findet, dem kann ich die zweite Album-Neuerscheinung ans Herz legen.

The Lo Fat Orchestra vom wunderbaren Label Sounds of Subterrania (ihr erinnert euch an Amos?) haben dieser Tage ihr drittes Album mit dem Titel The second word is love der Welt präsentiert und kann nach dem Genuss ihrer ersten beiden Alben und eines Livegigs in der Galerie Loyal in Kassel guten Gewissens sagen: das geht direkt in die Füße und macht Spaß.

Kaufen kann man es schon, aber dann doch bitte direkt beim Label. Ist ja auch viel günstiger!

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