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Archive for Oktober 2012

… if we gotta ride a Greyhound bus.

Bühne frei für Newbraska eine fiktive Band, die mich in den letzten Wochen erfolgreich von allem Anderen abgehalten hat.

In unserem Kurs „Layout & Entwurf“ war die Semesteraufgabe, ein komplettes Design für eine fiktive Band zu erstellen. Da ich im einfach-drauf-los-designen nicht besonders gut bin, habe ich mir als Basis für dieses Projekt eine Geschichte rund um meine Band aufgebaut, die mir im weiteren Verlauf sehr hilfreich war. Hier mein Konzept und dazu Fotos von einigen fertigen Sachen (wenn ich alles zeigen würde, würde das sicherlich den Rahmen dieses Posts noch mehr sprengen).

DAS THEMA

„Aus dem langweilig gewordenen Alltag ausbrechen, fernab von Familie und Heimat eigene Erfahrungen machen und die gewonnene Freiheit genießen – das sind Themen, die wahrscheinlich jeden Jugendlichen beschäftigen. Je schnöder die Heimat, desto größer das Verlangen nach etwas Neuem.

Nebraska ist ein amerikanischer Staat mit einer extrem geringen Bevölkerungsdichte, der vor allem für seine Eintönigkeit und die Perspektivlosigkeit der Jugend bekannt ist. Ein perfekter Ausgangpunkt also, um eine Band zu entwickeln, die sich mit dem Ausbrechen aus dieser Eintönigkeit befasst.


Cover + Booklet in der ersten Version

DIE BAND

„Newbraska“ ist eine fiktive Band bestehend aus vier Jungen und einem Mädchen zwischen 16 und 18 Jahren. In den Sommerferien besteigen sie den Greyhound Bus und reisen von Norfolk über North Platte, Casper, Idaho Falls, Salt Lake City, Elko, Reno, Sacramento und San Francisco nach Eureka. Auf dieser Tour entsteht ein Album, dessen Titel sie ihrem Gefährt widmen: „The Greyhound Bus“. Zurück in der Heimat veröffentlichen Newbraska ihr Album auf dem Label Saddle Creek Records. Es folgt eine Tour, bei der die Konzerte in exakt den Städten stattfinden, auf denen während der Bustour Halt gemacht wurde.

„The Greyhound Bus“ ist ein Indie-Folk Album und befasst sich mit allen Themen, die auf der mehrwöchigen Reise der Band aufgekommen sind, allem voran natürlich dem Freiheitserlebnis, aber auch Rückschlägen, Heimweh und Differenzen innerhalb der Band. In jeder Stadt, in der Zwischenstation gemacht wurde, entsteht ein Song, der als Titel den Namen der Stadt trägt. Die Tracklist liest sich wie die Route des Greyhound Bus.


Klappcover mit transparenter Front

DAS DESIGN

Für das Banddesign habe ich mich an zwei verschiedenen Entwürfen versucht. Der erste ist eher grafisch, wiederkehrende Motive sind Silhouetten von Staaten & Städten sowie Linien, die den zurückgelegten Weg darstellen. Außerdem liegt allen Ausarbeitungen ein Farbschema zu Grunde, das zusammengehörige Städte  und Staaten kenntlich macht. Im Booklet dieses Entwurfs sind außerdem skizzenhafte Illustrationen enthalten, die Szenen der Reise in einer Art Schnappschuss-Tourtagebuch zeigen.
Dem zweiten Corporate Design liegt das Klappcover des Albums zu Grunde, das in einfacher Kartoffelstempel-Technik das Image der durchreisten Staaten zeigt. Auf diesem fährt der Bus auf dem Cover in Newbraska, dem „Cornhusker State“ beispielsweise durch ein Maisfeld, während er in Idaho, dem „Gem State“ eine funkelnde Menge Edelsteine durchquert. Die symbolhaften Drucke im Booklet erzählen etwas über die Staaten, über ihre Geografie und ihre Wirtschaft. Sie wurden teilweise übernommen und schmücken in reduzierter Form Briefbogen, Ticket, Einladungs- und Visitenkarte.

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Sonntags auf der Baustelle – 09/2012


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Guten Abend aus der Versenkung!

Das Wintersemester ist erst zwei Tage alt, doch ich habe mich bereits in den vorhergegangenen Wochen erfolgreich unter einem Berg Arbeit verbuddelt, da am Freitag noch die letzte Abgabe fürs alte Semester ansteht. Das Ergebnis gibt’s dann nächste Woche.

In diesem Posts möchte ich ein paar Fotos zeigen, die vor einigen Wochen auf der documenta 13 entstanden sind, sie sind, wie fast alle meine Analogfotos, mit der Minolta Dynax 7 und dem 18-55 bzw 50F14 gemacht.

Wer von euch war da und erkennt vielleicht sogar einiges wieder?




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