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Archive for Dezember 2012

Es ist geschafft, Weihnachten ist da, die Welt ist zwischendurch auch nicht untergegangen und damit endet auch dieser Adventskalender. Zumindest für 2012.

Wem noch die passende Musik für heute Abend unterm Weihnachtsbaum fehlt (ich nehme an, es gibt noch mehr Menschen, die jedes Jahr von ihrer Familie mit grässlichen Weihnachts-Cds gequält werden?), dem wird vielleicht mit dem heutigen Download geholfen. Das Pastemagazin stellt einen Weihnachts-Sampler der angenehmen Art, also ohne „Last Christmas“ und Glöckchenklingeln, zum freien Download bereit. Schlagt zu.

Türchen Nummer 24: The 2012 Paste Holiday Sampler (klick für den kostenlosen Sampler)

In diesem Sinne: Happy Weihnachten!

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Der Adventskalender neigt sich dem Ende, das hier ist das vorletzte Türchen. Um schon mal ein kleines Resümee zu ziehen: Es hat wieder großen Spaß gemacht, hier Musik vorzustellen, es war wie immer auch manchmal nervenaufreibend, wenn die Zeit für einen durchdachten Artkel fehlte oder  einem zu einem Song oder einem Künstler nichts einfiel und am Ende stehe ich, wie in jedem Jahr, mit einer Hand voll neuer Lieblingslieder. Honig, , Best Coast, Angel Haze, The Big Pink, Sufjan Stevens und September Malevolence haben es mir besonders angetan, am allermeisten läuft aber Amanda Palmers Album „Theatre is Evil“ auf meinem Mp3-Player. Den „Bed Song“ höre ich quasi in der Dauerschleife. Es gab also auch unter den Bands, die ich eigentlich schon vorher kannte, noch einiges an Neuem und Tollem zu entdecken.

Heute gibt es auch wieder eine Band zu hören, die mich schon eine Weile begleitet, nämlich Stars. Mit „In our bedroom after the war“ bereiteten sie mit ein Lieblingsalbum, fünf Jahre und drei Alben ist das her. Heute gibt es einen Track von ihrer aktuellen Platte „The North“, nämlich „The Theory of Relativity“.

Türchen Nummer 23: Stars – The Theory of Relativity (klick für die kostenlose Mp3 – mit Rechtsklick und „speichern unter“ auf den Titel auf der Anbieterseite)

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Wenn ihr diesen Post lest, könnt ihr euch sicher sein, dass ihr den prophezeiten Weltuntergang überlebt habt. Der 21. Dezember 2012 ist vorbei und unser Planet existiert wohl doch noch mal ein bisschen länger. Glück gehabt, oder? Seht ihr die Welt denn jetzt wenigstens mit anderen Augen?

Look at the clouds today
They sure got funny shapes
Look at the flowers today
They make a crazy place
Glory, glory, glory to the world

Türchen Nummer 22: El Perro del mar – Glory to the world (klick für die kostenlose Mp3, rechts in der Sidebar der Anbieterseite ist es der dritte Download)

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Ein halbes Leben im Musikgeschäft hat Charlyn Marie Marshall aka Cat Power schon fast zu verzeichnen. Die Frau, die 1993 (im zarten Alter von 21) Jahren ihre erste Single „Headlights“ veröffentlichte und damals noch ähnlich disharmonisch und rebellisch klang wie Patti Smith, ist heute eine nicht mehr weg zu denkende Größe in der weiten Welt der Musik. 8 Alben und 19 Jahre liegen zwischen diesem Song und dem heutigen Adventskalendersong „Ruin“, zum Vergleich kann man sich ja mal beides anhören.

Türchen Nummer 21: Cat Power – Ruin (klick für die kostenlose Mp3 – mit Rechtsklick und „speichern unter“ auf der Anbieterseite)

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Was diesen Song so besonders macht, ist sein Anfang.
Das Prasseln von Regentropfen, das in fast allen mir bekannten Musikstücken einen zusätzlichen Trauermantel über die Musik legt, macht hier durch begleitende Instrumente wahnsinnig glücklich und weckt in mir das Gefühl, das man hat, wenn man bei Regen draußen herum läuft und in der ansonsten grauen, nassen, ekligen Landschaft plötzlich etwas Schönes sieht, das hervorsticht. Bunt leuchtende Blumen, die den Regenmassen strotzen, Kinder, die mit vor Freude leuchtenden Augen in Pfützen springen oder das plötzliche Durchbrechen der Sonne zwischen den Wolken.
Ja, das klingt in Worte gefasst viel kitschiger, als es eigentlich ist, aber ich bin mir sicher, dass sich irgendwo in der Welt auch noch andere Menschen an so etwas erfreuen, wenn auch nur heimlich.
Umso besser für alle Kitschhasser dieser Welt: Mit dem einsetzenden Schlagzeug beginnt musikalisch wie lyrisch wieder die gewohnte Tristesse. Und auch die ist hervorragend umgesetzt. Platt ausgedrückt könnte man sagen, „Da ist für jeden Geschmack was dabei“, ich finde aber vor allem das Zusammenwirken dieser kontrastreichen Elemente fabelhaft, weshalb man sie auf keinen Fall getrennt betrachten sollte.

Türchen Nummer 20: September Malevolence – Who watches the watchmen (klick für die kotenlose Mp3)

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Weihnachen ist das Fest des schönsten Scheins. Das betrifft leider nicht nur den Kerzenschein auf den Weihnachtsbäumen und Adventskränzen, sondern auch den Schein des Schönen nach außen, der Schein von perfekten, glücklichen Familien. Weihnachten wird nicht gestritten, alle freuen sich beisammen zu sein und schenken sich tolle Sachen, die mit Bedacht ausgewählt wurden. Oder auch nicht.
Diese aufgesetzte heile Welt, das gespielte Lächen beim „Frohe Weihnachten, schöne Feiertage!“ und die scheinheiligen einmal-im-Jahr-denken-wir-auch-mal-an-dich-Weihnachtskarten sind wohl der Grund, warum ich mich nie mit Weihnachten anfreunden konnte.
Meine liebste Weihnachtsgeschichte ist bis heute „Das Mädchen mit den Schwefelhölzchen“ von Andersen, eine Geschichte, die von einem armen Mädchen erzählt, das an den Feiertagen Streichhölzer verkaufen muss und dabei barfuss in der Kälte erfriert, nachdem ein ein Streichholz nach dem nächsten abgebrannt und noch einmal ihre seligsten Wünsche in der Flamme gesehen hat. Traurig, mitreißend und doch positiv.

Eine ähnlich traurige und doch wahrscheinlich mehr als einmal geschehene Geschichte erzählt Sufjan Stevens in seinem Song „This was the worst christmas ever“. Er singt von einem schreienden Vater, von Geschenken, die in den Flammen des Ofens aufgehen und von einer Schwester, die aus Angst davon läuft. Und von der stillen Nacht. Vermutlich betroffene Stille.

Türchen Nummer 19: Sufjan Stevens – This was the worst christmas ever (klick für die kostenlose Mp3, es ist gleich der erste Download auf der Seite)

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Dass Tiere in Bandnamen in den letzten Jahren zunehmende Popularität erfahren, konnte ich bereits feststellen, als ich im Sommer zum zweiten Mal an der Radiosendung „Nachtschwärmerei“ mitmachen und Musik zum Thema „tierisch“ vorstellen durfte. Neben zahlreichen Pferden und Waldtieren waren es die Vögel, denen wir gleich sechs von den gespielten 21 Tracks widmeten. Und auch in diesem Adventskalender gab es mit den Bowerbirds und Birdy bereits zwei vogellastige Interpretennamen zu hören. Nummer drei gibt es heute: Blackbird Blackbird. Und damit sind wir streng genommen sogar schön bei vier mal „bird“. Auch musikalisch passt der Musiker recht gut ins Raster der Indie-Tier-Bands. Fluffig, verträumt, sommerlich und angenehm leicht elektronisch klingt „Kings“ von seinem ersten Album „Summer Heart“.

Runterladen, anhören und sich gedanklich schon mal auf die nächste Sommerwiese legen.

Türchen Nummer 18: Blackbird Blackbird – Kings (klick für die kostenlose Mp3)


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