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Archive for November 2013

Wie bereits angekündigt gibt es auch dieses Jahr wieder einen Free-Mp3-Adventskalender auf diesem Blog. Ab morgen könnt ihr hier jeden Tag ein Türchen öffnen und euch einen Gratissong abholen. Klickklickklick.

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Immer wenn man denkt, man könnte nach einer Zeit des intensiven Schaffens mal ein bisschen Freizeit haben, Freunde treffen, Liegengebliebenes nachholen und Kraft tanken für die nächste stressige Phase, kommt eine dicke, fette Erkältung von hinten angeschlichen, überrollt einen und zwingt zur Bettruhe. Zumindest ist das bei mir immer so.

Eigentlich wollte ich schon längst einen kleinen Artikel über die Novemberausstellung der Fakultät Gestaltung der HAWK Hildesheim schreiben, stattdessen liege ich seit Tagen unfähig im Bett und sehe dem Stapel an zu erledigender Arbeit zu, wie er immer größer wird. Nun denn. Zwei Tage hat man noch die Möglichkeit, sich alles anzusehen, man kann das ganze aber auch als Rückblick betrachten.

Wie schon im letzten Jahr war ich mal wieder hauptsächlich mit den Grafikkiosk der Druckwerkstatt aka meiner zweiten Heimat beschäftigt. Dieses Jahr hatte ich aber wesentlich mehr Sachen zu zeigen und zu verkaufen.

laurafranzi

Füchse, Penisse, Brüste und Linien sind sehr wohl ein Konzept für die Gestaltung eines Fensters. Ich mag es, wie hier niedlich auf huch auf klar und bunt auf schlicht trifft. Meine Fenster-Mitbewohner sind Laura Asmus und Nathalie Brychzy.

leo

Leo hat seine Vitrine in eine neonfarbene Partyinsel verwandelt, auf der kleine Hefte sich von neongelb zu neonpink sonnen. Wenn euch seine Arbeiten gefallen, klickt hier für seinen tumblr.
domeesther
Als letztes seht ihr links die Serie „Heimatklänge“ von Dominic Sufin, der alte Radierplatten im Siebdruckverfahren mit persönlichen Erinnerunge bedruckt hat. Das rechte Bild zeigt die Radierung „Das Nasobem“ von Ester Warth, von der ich mir gleich am ersten Tag eine gekauft habt. Ein paar ihrerer Arbeiten findet ihr auf behance.

Das war eine kleine Auswahl an Arbeten, die man in unserem Kiosk noch bis Freitag erwerben kann. Vom Rest der Ausstellung habe ich leider keine Bilder, es war aber wie immer sehr sehenswert. Wenn sie sich jemand in den nächsten zwei Tagen noch ansehen möchte, empfehle ich die Knet-Musik-Maschine im Raum 219. Da kann man tatsächlich Musik kneten.

Eine schlechte Überleitung zum Thema Musik, um hier noch kurz eine kleine Ankündigung zu machen: Ich arbeite am Free-Mp3-Adventskalender 2013! Für alle, die das aus den letzten drei Jahren noch nicht kennen: Ihr kriegt legal Musik für Lau und ich gebe meinen Senf dazu ab. Win-Win für alle. Einfach im Dezember täglich vorbeischauen, Türchen öffnen und Musik genießen. Es wird zwar wieder ein großer Haufen Arbeit neben der vorhin schon erwähnten angehäuften Menge aber ich freu mich trotzdem.

Auf bald.

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Es fing an mit den Wellen. Er hatte immer wieder die Wellen gezählt. Tag für Tag, in streng geregelten Abständen. Für dieses akribische Unterfangen häufte Fjodor Krylow Unmengen an Papieren und Notizbüchern an.

Ich hatte künstlerische Arbeiten versprochen und es folge eine lange Zeit der Abwesenheit auf diesem Weblog. Produktivität hat keine Zeit gelassen, das Getane und Erlebte schriftlich und fotografisch zu verarbeiten. Heute kann ich zumindest den ersten Teil meiner künstlerischen Arbeit der letzten zwei Monate zeigen.

Die Grafikserie im Siebdruck auf Holz ist zur Kurzgeschichte „Fjodors Zettel“ von Marvin Dreiwes aka meines Lieblingsmenschen entstanden. Die Geschichte erzählt von einem russischstämmigen jungen Mann in Frankreich, der sein ganzes Leben lang akribisch die Wellen und die sie beeinflussenden Umstände studiert, von seiner Familie und ihren Einflüssen auf diese  Denkweise, aber auch von dem Versuch, all die gesammelten Mengen an Informationen in einen sinnvollen Zusammenhang zu bringen. Es wird ein Buch geben, mit Text und Grafiken, vorerst allerdings nur ein einziges Exemplar, bis wir entschieden haben, wie man eine solche Kooperation veröffentlichen kann.

Wer die Geschichte lesen, das Buch und auch die Grafiken sehen möchte, ist herzlich zur Novemberausstellung der HAWK Hildesheim eingeladen, am 16. und 17.11 von 13 bis 18 Uhr und vom 18. bis 22.11 von 10 bis 18 Uhr. Zur Jahresausstellung werde ich aber noch einen eigenen Post schreiben.

Update: Meine Fjordor-Bilderreihe ist ab demnächst für ein Jahr im Bischöflichen Priesterseminar Hildesheim zu sehen. Zur Vernissage liest Marvin einige Stücke aus der Geschichte vor.
(Hier gehts zur Einlandung)

Reproduktionen meiner Bilder hingen außerdem für eine Lesung von Marvin, die er zusammen mit Martina Krafczyk hielt, im LitteraNova.
#cacheme

fjodorszettel_kl

Ich werde selbst zu Fjodor in dem Moment, in dem ich ihn vollständig verstehe – werde zugleich nichts, da alles Werden aufgehoben zu sein scheint in der wissenden Ausdehnung der Gegenwart, in einer Welle aus Zeichen und Zahlen, die dabei ist, Stück für Stück den Rest der Welt in sich aufzunehmen.

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