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Archive for the ‘Design-Studium’ Category

Immer wenn man denkt, man könnte nach einer Zeit des intensiven Schaffens mal ein bisschen Freizeit haben, Freunde treffen, Liegengebliebenes nachholen und Kraft tanken für die nächste stressige Phase, kommt eine dicke, fette Erkältung von hinten angeschlichen, überrollt einen und zwingt zur Bettruhe. Zumindest ist das bei mir immer so.

Eigentlich wollte ich schon längst einen kleinen Artikel über die Novemberausstellung der Fakultät Gestaltung der HAWK Hildesheim schreiben, stattdessen liege ich seit Tagen unfähig im Bett und sehe dem Stapel an zu erledigender Arbeit zu, wie er immer größer wird. Nun denn. Zwei Tage hat man noch die Möglichkeit, sich alles anzusehen, man kann das ganze aber auch als Rückblick betrachten.

Wie schon im letzten Jahr war ich mal wieder hauptsächlich mit den Grafikkiosk der Druckwerkstatt aka meiner zweiten Heimat beschäftigt. Dieses Jahr hatte ich aber wesentlich mehr Sachen zu zeigen und zu verkaufen.

laurafranzi

Füchse, Penisse, Brüste und Linien sind sehr wohl ein Konzept für die Gestaltung eines Fensters. Ich mag es, wie hier niedlich auf huch auf klar und bunt auf schlicht trifft. Meine Fenster-Mitbewohner sind Laura Asmus und Nathalie Brychzy.

leo

Leo hat seine Vitrine in eine neonfarbene Partyinsel verwandelt, auf der kleine Hefte sich von neongelb zu neonpink sonnen. Wenn euch seine Arbeiten gefallen, klickt hier für seinen tumblr.
domeesther
Als letztes seht ihr links die Serie „Heimatklänge“ von Dominic Sufin, der alte Radierplatten im Siebdruckverfahren mit persönlichen Erinnerunge bedruckt hat. Das rechte Bild zeigt die Radierung „Das Nasobem“ von Ester Warth, von der ich mir gleich am ersten Tag eine gekauft habt. Ein paar ihrerer Arbeiten findet ihr auf behance.

Das war eine kleine Auswahl an Arbeten, die man in unserem Kiosk noch bis Freitag erwerben kann. Vom Rest der Ausstellung habe ich leider keine Bilder, es war aber wie immer sehr sehenswert. Wenn sie sich jemand in den nächsten zwei Tagen noch ansehen möchte, empfehle ich die Knet-Musik-Maschine im Raum 219. Da kann man tatsächlich Musik kneten.

Eine schlechte Überleitung zum Thema Musik, um hier noch kurz eine kleine Ankündigung zu machen: Ich arbeite am Free-Mp3-Adventskalender 2013! Für alle, die das aus den letzten drei Jahren noch nicht kennen: Ihr kriegt legal Musik für Lau und ich gebe meinen Senf dazu ab. Win-Win für alle. Einfach im Dezember täglich vorbeischauen, Türchen öffnen und Musik genießen. Es wird zwar wieder ein großer Haufen Arbeit neben der vorhin schon erwähnten angehäuften Menge aber ich freu mich trotzdem.

Auf bald.

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Es fing an mit den Wellen. Er hatte immer wieder die Wellen gezählt. Tag für Tag, in streng geregelten Abständen. Für dieses akribische Unterfangen häufte Fjodor Krylow Unmengen an Papieren und Notizbüchern an.

Ich hatte künstlerische Arbeiten versprochen und es folge eine lange Zeit der Abwesenheit auf diesem Weblog. Produktivität hat keine Zeit gelassen, das Getane und Erlebte schriftlich und fotografisch zu verarbeiten. Heute kann ich zumindest den ersten Teil meiner künstlerischen Arbeit der letzten zwei Monate zeigen.

Die Grafikserie im Siebdruck auf Holz ist zur Kurzgeschichte „Fjodors Zettel“ von Marvin Dreiwes aka meines Lieblingsmenschen entstanden. Die Geschichte erzählt von einem russischstämmigen jungen Mann in Frankreich, der sein ganzes Leben lang akribisch die Wellen und die sie beeinflussenden Umstände studiert, von seiner Familie und ihren Einflüssen auf diese  Denkweise, aber auch von dem Versuch, all die gesammelten Mengen an Informationen in einen sinnvollen Zusammenhang zu bringen. Es wird ein Buch geben, mit Text und Grafiken, vorerst allerdings nur ein einziges Exemplar, bis wir entschieden haben, wie man eine solche Kooperation veröffentlichen kann.

Wer die Geschichte lesen, das Buch und auch die Grafiken sehen möchte, ist herzlich zur Novemberausstellung der HAWK Hildesheim eingeladen, am 16. und 17.11 von 13 bis 18 Uhr und vom 18. bis 22.11 von 10 bis 18 Uhr. Zur Jahresausstellung werde ich aber noch einen eigenen Post schreiben.

Update: Meine Fjordor-Bilderreihe ist ab demnächst für ein Jahr im Bischöflichen Priesterseminar Hildesheim zu sehen. Zur Vernissage liest Marvin einige Stücke aus der Geschichte vor.
(Hier gehts zur Einlandung)

Reproduktionen meiner Bilder hingen außerdem für eine Lesung von Marvin, die er zusammen mit Martina Krafczyk hielt, im LitteraNova.
#cacheme

fjodorszettel_kl

Ich werde selbst zu Fjodor in dem Moment, in dem ich ihn vollständig verstehe – werde zugleich nichts, da alles Werden aufgehoben zu sein scheint in der wissenden Ausdehnung der Gegenwart, in einer Welle aus Zeichen und Zahlen, die dabei ist, Stück für Stück den Rest der Welt in sich aufzunehmen.

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Nachdem ich mein Online-Portfolio fertig gestellt hatte, gab es eine selbst verordnete Pause von der Arbeit. Zwei Wochen fast nichts tun, während auch die Werkstatt unserer Hochschule vorübergehend geschlossen war.

Wer ein echter Workaholic ist, weiß, dass Nichtstun unaushaltbar ist. Gleich am ersten Tag der Wiederöffnung habe ich mich an ein neues Motiv für Beutel gesetzt und diese in den letzten Tagen auch gedruckt und verkaufsfertig gemacht.

Zorro1

Zorro2

Zorro3

Zorro4

Es gibt 2 Versionen, einmal die etwas makabere zweifarbige Version „Zorro“ (spanisch für „Fuchs“) wie man es auf den hellen Beuteln sieht und das Grundmotiv ohne zweite Farbe, das ich liebevoll als „Rudeltiere“ bezeichne.

Die Beutel sind wie meine letzten auch für 10€ käuflich zu erwerben. Das geht entweder über meine Facebookseite oder per Mail an fuchs@fffuchs.com

Die nächste Baustelle wird dann ein Dawandashop, da fuchse ich mich die Tage mal rein.

Demnächst gibt es dann auch wieder mehr nicht-kommerzielle Sachen von mir zu sehen, da ich gerade an einem bibliophilen Buch arbeite.
Ich möchte eigentlich nicht, dass dieser Blog zur Verkaufsplattform verkommt, so wie es in den letzten Monaten vielleicht gewirkt hat. Mir macht es große Freude, Dinge zu produzieren, an denen sich andere erfreuen können, denn ich weiß von mir selber, wie man sich über ein cooles Design auf einem Shirt oder einem Beutel freuen kann. Und diese Dinge zu verkaufen ist einfach der beste Weg, auszutesten, ob das, was man tut, in der Welt da draußen ankommt. Das wollte ich nur mal loswerden und vor allem denjenigen mitteilen, die das Gefühl haben, dass dieser Blog nur noch dazu dient, meinen Kram zu verkaufen. Die Sachen, die ich verkaufe, werden für die Arbeit, die Zeit und die Sorgsamkeit, die in der Gestaltung, Produktion und sogar in der Postverpackung steckt weit unter Wert verkauft. Aber solange ich die Ausgaben für Arbeitsmaterialien wieder rein kriege und zumindest ein bisschen das Gefühl habe, mich nicht tagelang für nichts in die Werkstatt zu stellen, ist alles gut. Am schönsten ist es sowieso, durch die Stadt zu gehen und das eigene Motiv auf einer Tasche oder einem Shirt zu sehen und das ist zum Glück unbezahlbar.

Mit dieser zugegeben doch recht langen Rede verabschiede ich mich, wünsche ein schönes Wochenende und freue mich wie immer über Kommentare. Au revoir!

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Hallo Menschen da draußen und hallo WordPress-Dashboard, du siehst ja ganz anders aus?

Das Semester hat mich, wie bereits erwähnt, ein bisschen gefressen. Eigentlich sind ja seit einigen Wochen Semesterferien. Zumindest sagt man das euphorisch so. Wenn Ferien bedeutet, zu hause zu sitzen, sich zu wenig zu bewegen und das Gefühl zu haben, mit seinem Computer verheiratet zu sein, nun denn!

Heute Abend werde ich feierlich eine Email mit einer Datei verschicken, die mir die letzten vier Wochen schlaflose Nächte und mentale Aussetzer in der wirklichen Welt bereitet hat: Meine Online-Portfolio ist endlich fertig! Oder zumindest so fertig, dass man es erst mal zeigen kann, verbessern werde ich da hoffentlich noch einiges. Aber vorerst funktioniert es, und zwar nicht nur am Computer, sondern auch auf dem Telefon und auf Tablets. Testet das gern mal aus und wenn die Seite auf eurem Mobilgerät wider Erwarten furchtbar komisch aussehen sollte, teilt mir das doch bitte mit, wahrscheinlich hab ich dann doch irgendwas übersehen.

Und nun ziehe ich das imaginäre Verhüllungstuch von meine Zauberertischchen und präsentiere fffuchs.com
Schauts euch an, sagt mir wie ihr es findet, ich freu mich über Feedback.

Diejenigen, die jetzt schon durchklicken, werden schon etwas gefunden haben, das es aus Zeitmangel noch nicht auf diesen Blog geschafft hat, und zwar meine aktuelle Fotoarbeit aus diesem Semester. In dieser Arbeit habe ich mich mit mit der Schwere des Schlafs und der doch gleichzeitig stattfinden hohen Gehirnaktivität beim Träumen beschäftigt. Deshalb heißt die Reihe auch „Rapid Eye Moment“. Ich hoffe, die Bilder gefallen und ich bedanke mich bei allen, die sich haben fotografieren lassen, auch bei denen, die es mit ihrem Foto dann doch nicht in die finale Auswahl für die Serie geschafft haben.

(Und: Wow, WordPress hat jetzt eine Galerie-Funktion. Um die Bilder ganz zu sehen, einfach drauf klicken.)

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Ausgebeutelt

In diesem Semester zeigt sich für mich, in welche Richtung es nach dem Abschluss mal gehen kann und wo ich mich überhaupt nicht sehe. Ich habe zum ersten Mal Kurse, auf die ich gar keine Lust habe und investiere die Zeit, in der ich mich vor den unliebsamen Aufgaben drücke in Dinge, die mir Freude bereiten und irgendwie ja auch voran bringen. Bloß in Eigenregie und ohne Creditpoints und Bachelor-Auflagen. Das ist leider nervig, weil man plötzlich vor einem riesien Haufen Arbeit steht, auf den man gar keine Lust hat. Aber wahrscheinlich muss das so und am Ende hat man wieder viel über sich selbst gelernt. Dinge, die einen schon nach einem halben Semester nerven, möchte man wahrscheinlich nicht jahrelang beruflich machen.

Dieser Spagat zwischen Herzblut und Pflicht ist zumindest der Grund, warum dieser Blog gerade so unbeachtet vor sich hin existiert. Zum Einen fehlt zwischen all dem Stress die Zeit für einen Blogpost, der nicht nur so dahin geklatscht ist und zum Anderen möchte ich hier natürlich Dinge zeigen, die ich mache und die mir auch gefallen und die nicht aus hundert Vorgaben entstanden sind.

Meine neuen Stoffbeutel sind schon seit gut zwei Monaten in Arbeit gewesen, wegen technischer Schwierigkeiten beim Drucken gab es noch einige größere und kleinere Änderungen und jetzt endlich sind sie fertig. Der Navajofuchs soll mit seinen indianisch angehauchten Mustern und Formen ein bisschen auf den Sommer einstimmen, der ja leider dieses Jahr ein mieses Spiel spielt, sich ankündigt um dann doch wieder fern zu bleiben. Ich hoffe, dass spätestens bis zur Festivalsaison das Wetter mitspielt und trage als Zeichen einen farbenfrohen Fuchs durch die Welt.
Wer auch einen möchte: für 10€ plus 2€ Verpackung und Versand seid ihr dabei, es gibt orange, grün, blau und bordeaux mit jeweils zweifarbigem Print. Schreibt einfach eine Mail and fuchs@fffuchs.com

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Ja, es ist schon einen ganzen Monat her, dass wir auf der Leipziger Buchmesse waren, trotzdem möchte ich gern noch ein paar Bilder zeigen und ein bisschen erzählen.

Mit unserem festen Team aus zwei Dozenten, unserem Werkstattleiter und sechs Studenten kamen wir am Mittwoch in Leipzig an und bauten unseren doch recht imposanten hölzernen Stand auf, der am nächsten Morgen dann auch mit allerlei Büchern, Grafiken und kleinen Boxen mit kleinen Karten befüllt wurde.

[einige Arbeiten – Foto-Dank an Diana Lange]

Anfangs war es noch spannend, erst mal am eigenen Stand zu bleiben, sich über Verkäufe zu freuen und Arbeiten der Anderen anzuschauen, die man vorher noch nicht in den Händen hatte, später erkundeten wir aber auch die Messe, auf der man alles finden konnte, was auch nur im Entferntsten mit dem Thema „Buch“ zu tun hatte.

Es kamen viele Besucher zu unserem Stand, nicht nur die regulären Messebesucher sondern vor allem viele andere Studenten und Freunde unserer Hochschule nahmen die Anreise auf sich, sodass unser festes Team, das bereits ab dem ersten Tag zu kränkeln begann und gelegentliche Ausfälle zu verzeichnen hatte, gut unterstützt wurde. Außerdem zeigte sich, dass das mit der Anzahl der gut gelaunten Leute, die in familiärer Atmosphäre im Stand herumsaßen und sich Grafiken und Bücher anguckten, auch die Anzahl der externen Interessierten stieg. Fast jeder konnte irgendwas zu den Arbeiten der Anderen erzählen und so priesen wir uns (erfolgreich!) gegenseitig an.

[Einblick in den Stand und 2/3. unseres Messeteams, meiner Grimasse inklusive – der Foto-Dank geht an Eva König]

Als größten persönlichen Erfolg verbuche ich, dass meine Arbeiten, vor allem meine Shirts, sehr gut ankamen und bereits am 2. Tag ausverkauft waren. Zukunfstweisend war aber auch der Input, den ich von den Ständen der anderen Hochschulen mitnehmen konnte.
Die HAW Hamburg, die ihren Stand direkt gegenüber unserem hatte, verkaufte mit Siebdruck bedruckte Beutel in allen Formen und Farben und spornte mich an, nun auch mehrfarbige Prints zu machen. Außerdem kaufte ich an diesem Stand noch zwei Bücher, von denen eins meine neuesten Arbeiten stilistisch bereits sehr beeinflusst hat. Neben Hamburg war auch der Stand der KHS Kassel sehr erfrischend, dort konnte man sich tolle illustrierte Bücher in allen erdenklichen Stilen ansehen und Ideen sammeln.

Das Fazit wie immer zum Schluss: Auch wenn die Organisation und das Verkauflisten-Erstellen und -Führen extrem nervenraubend war und die kränkelnden Tage mit fetter Erkältung nicht hätten sein müssen, blicke ich auf eine sehr schöne Messe zurück. Das, was man davon mitnehmen kann, hat sich gelohnt und meine Arbeit wird in der Zukunft noch viel von diesen paar Tagen in Leipzig profitieren.

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Dank Krankheitswelle auf und nach der Leipziger Buchmesse war ich erst mal für einige Zeit ausgeschaltet und komme jetzt erst dazu, kurz zu berichten.
ES WAR GROßARTIG.
Unser Stand war wunderschön, die Leute nett und meine Sachen sind gut angekommen, was mich natürlich besonders freut.

Bevor ich hier Fotomaterial von der Messe posten kann, muss ich erst noch die Urheber um Erlaubnis fragen (Ich hatte leider meine Kamera nicht mit). Stattdessen gibt’s erst mal noch ein meinen Fuchsbeutel zu sehen, den ich neben meinen Shirts und Grafiken erfolgreich an den Messebesucher gebracht habe.

Wer einen möchte: 6€ zzgl. 1,60€ Verpackung und Versand und er gehört euch. Schreibt einfach eine Mail an fuchs@fffuchs.com Die nächsten Beutel (dann auch in Farbe) sind schon in Arbeit, der Post über die Leipziger Buchmesse auch.

Auf bald.


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