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Archive for the ‘Kunst’ Category

Es fing an mit den Wellen. Er hatte immer wieder die Wellen gezählt. Tag für Tag, in streng geregelten Abständen. Für dieses akribische Unterfangen häufte Fjodor Krylow Unmengen an Papieren und Notizbüchern an.

Ich hatte künstlerische Arbeiten versprochen und es folge eine lange Zeit der Abwesenheit auf diesem Weblog. Produktivität hat keine Zeit gelassen, das Getane und Erlebte schriftlich und fotografisch zu verarbeiten. Heute kann ich zumindest den ersten Teil meiner künstlerischen Arbeit der letzten zwei Monate zeigen.

Die Grafikserie im Siebdruck auf Holz ist zur Kurzgeschichte „Fjodors Zettel“ von Marvin Dreiwes aka meines Lieblingsmenschen entstanden. Die Geschichte erzählt von einem russischstämmigen jungen Mann in Frankreich, der sein ganzes Leben lang akribisch die Wellen und die sie beeinflussenden Umstände studiert, von seiner Familie und ihren Einflüssen auf diese  Denkweise, aber auch von dem Versuch, all die gesammelten Mengen an Informationen in einen sinnvollen Zusammenhang zu bringen. Es wird ein Buch geben, mit Text und Grafiken, vorerst allerdings nur ein einziges Exemplar, bis wir entschieden haben, wie man eine solche Kooperation veröffentlichen kann.

Wer die Geschichte lesen, das Buch und auch die Grafiken sehen möchte, ist herzlich zur Novemberausstellung der HAWK Hildesheim eingeladen, am 16. und 17.11 von 13 bis 18 Uhr und vom 18. bis 22.11 von 10 bis 18 Uhr. Zur Jahresausstellung werde ich aber noch einen eigenen Post schreiben.

Update: Meine Fjordor-Bilderreihe ist ab demnächst für ein Jahr im Bischöflichen Priesterseminar Hildesheim zu sehen. Zur Vernissage liest Marvin einige Stücke aus der Geschichte vor.
(Hier gehts zur Einlandung)

Reproduktionen meiner Bilder hingen außerdem für eine Lesung von Marvin, die er zusammen mit Martina Krafczyk hielt, im LitteraNova.
#cacheme

fjodorszettel_kl

Ich werde selbst zu Fjodor in dem Moment, in dem ich ihn vollständig verstehe – werde zugleich nichts, da alles Werden aufgehoben zu sein scheint in der wissenden Ausdehnung der Gegenwart, in einer Welle aus Zeichen und Zahlen, die dabei ist, Stück für Stück den Rest der Welt in sich aufzunehmen.

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Ja, es ist schon einen ganzen Monat her, dass wir auf der Leipziger Buchmesse waren, trotzdem möchte ich gern noch ein paar Bilder zeigen und ein bisschen erzählen.

Mit unserem festen Team aus zwei Dozenten, unserem Werkstattleiter und sechs Studenten kamen wir am Mittwoch in Leipzig an und bauten unseren doch recht imposanten hölzernen Stand auf, der am nächsten Morgen dann auch mit allerlei Büchern, Grafiken und kleinen Boxen mit kleinen Karten befüllt wurde.

[einige Arbeiten – Foto-Dank an Diana Lange]

Anfangs war es noch spannend, erst mal am eigenen Stand zu bleiben, sich über Verkäufe zu freuen und Arbeiten der Anderen anzuschauen, die man vorher noch nicht in den Händen hatte, später erkundeten wir aber auch die Messe, auf der man alles finden konnte, was auch nur im Entferntsten mit dem Thema „Buch“ zu tun hatte.

Es kamen viele Besucher zu unserem Stand, nicht nur die regulären Messebesucher sondern vor allem viele andere Studenten und Freunde unserer Hochschule nahmen die Anreise auf sich, sodass unser festes Team, das bereits ab dem ersten Tag zu kränkeln begann und gelegentliche Ausfälle zu verzeichnen hatte, gut unterstützt wurde. Außerdem zeigte sich, dass das mit der Anzahl der gut gelaunten Leute, die in familiärer Atmosphäre im Stand herumsaßen und sich Grafiken und Bücher anguckten, auch die Anzahl der externen Interessierten stieg. Fast jeder konnte irgendwas zu den Arbeiten der Anderen erzählen und so priesen wir uns (erfolgreich!) gegenseitig an.

[Einblick in den Stand und 2/3. unseres Messeteams, meiner Grimasse inklusive – der Foto-Dank geht an Eva König]

Als größten persönlichen Erfolg verbuche ich, dass meine Arbeiten, vor allem meine Shirts, sehr gut ankamen und bereits am 2. Tag ausverkauft waren. Zukunfstweisend war aber auch der Input, den ich von den Ständen der anderen Hochschulen mitnehmen konnte.
Die HAW Hamburg, die ihren Stand direkt gegenüber unserem hatte, verkaufte mit Siebdruck bedruckte Beutel in allen Formen und Farben und spornte mich an, nun auch mehrfarbige Prints zu machen. Außerdem kaufte ich an diesem Stand noch zwei Bücher, von denen eins meine neuesten Arbeiten stilistisch bereits sehr beeinflusst hat. Neben Hamburg war auch der Stand der KHS Kassel sehr erfrischend, dort konnte man sich tolle illustrierte Bücher in allen erdenklichen Stilen ansehen und Ideen sammeln.

Das Fazit wie immer zum Schluss: Auch wenn die Organisation und das Verkauflisten-Erstellen und -Führen extrem nervenraubend war und die kränkelnden Tage mit fetter Erkältung nicht hätten sein müssen, blicke ich auf eine sehr schöne Messe zurück. Das, was man davon mitnehmen kann, hat sich gelohnt und meine Arbeit wird in der Zukunft noch viel von diesen paar Tagen in Leipzig profitieren.

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Heute beginnt die Jahresausstellung der HAWK Hildesheim Fakultät Gestaltung. Überall werden noch Bilder aufgehangen, Licht installiert, Videos gebeamt und zu Teil sogar noch der Fußboden in neue Farbe gekleidet. Der Grafikkiosk im Raum 16, in dem für gar nicht so viel Geld hangemachte Druckgrafik erworben werden kann, ist schon seit heute Morgen geöffnet. Hier die ersten Eindrücke:

In der mittleren Reihe seht ihr auf der linken Seite wunderschöne und dazu noch günstige Heftchen von Michael vom doppelgaengerblog, auf der rechten Seite meine Grafiken im Postkartenformat, die mit dem dazugehörigen Gedicht verkauft werden, das mein Lieblingsmensch beigesteuert hat.

Um 19 Uhr wird die Ausstellung offiziell eröffnet. Wer hat Lust, vorbeizukommen?

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Guten Abend aus der Versenkung!

Das Wintersemester ist erst zwei Tage alt, doch ich habe mich bereits in den vorhergegangenen Wochen erfolgreich unter einem Berg Arbeit verbuddelt, da am Freitag noch die letzte Abgabe fürs alte Semester ansteht. Das Ergebnis gibt’s dann nächste Woche.

In diesem Posts möchte ich ein paar Fotos zeigen, die vor einigen Wochen auf der documenta 13 entstanden sind, sie sind, wie fast alle meine Analogfotos, mit der Minolta Dynax 7 und dem 18-55 bzw 50F14 gemacht.

Wer von euch war da und erkennt vielleicht sogar einiges wieder?




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Gestern, am 8. Mai 2012, ist der Kinderbuchautor und -illustrator Maurice Sendak mit 83 Jahren nach einem Schlaganfall gestorben.

Der Welt wird er aber durch Werke wie seinen Welterfolg „Wo die wilden Kerle wohnen“ (1963) immer im Gedächtnis bleiben und daran erinnern, wie schwer es manchmal auch sein kann, ein Kind zu sein.

There are so many beautiful things in the world which I will have to leave when I die, but I’m ready, I’m ready, I’m ready.
– Maurice Sendak


via

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Normalerweise ist es ja (vor allem in den letzten Monaten) nicht meine Art, auf diesem Blog allzu viele Fremdbilder zu posten. Da das Semester aber erst mal mit viel Theorie angefangen hat und die Osterfeiertage alle Kurse, in denen man schon praktisch loslegen kann, verschluckt hat, fülle ich die so entstandene Pause mit ein paar Grafiken.

An dieser Stelle möchte ich das Designbüro Apfel Zet vorstellen. Das ist nämlich nicht nur irgendein Designbüro, sondern das meines Donzenten Roman Bittner, der mir hoffentlich im aktuellen Semester die Geheimnisse der Layout- und Entwurfstechniken näher bringen wird. Denn wenn man von seinem Dozenten so tolle Arbeiten im Netz ansehen kann, steigert das die Motivation, selbst tolle Arbeiten zu schaffen, ungemein.

Auf bald, dann hoffentlich auch mal mit ein paar ersten eigenen Arbeiten aus diesem Semester.





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Was gibt es zu sagen? Es sind immer noch Semesterferien, das heißt, es gibt nicht viel Neues zu berichten.
Ein paar neue Rezepte habe ich schon fertig illustriert, für weitere fehlen mir gerade die Ideen. Nicht für die zeichnerische Umsetzung, nein, es mangelt an Rezepten.
Leicht umzusetzen, mit nicht zu vielen und vor allem im durchschnittlichen Supermarkt zu erwerbenden Zutaten und fleischfrei sollen sie sein. Wenn jemand da ein Rezept für mich hat, immer her damit!

Vielleicht gibt bei dem ein oder anderen von euch ja bald auch mal:

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