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Schon 22 Kalendertürchen offen und noch keine Gastrezension vom Lieblingsmenschen! Um diese Tradition der letzten Jahre in diesem Jahr nicht zu brechen hier der externe Beitrag des Jahres:

Was die Dads besingen, ist der allzu bekannte Schmerz nach einer Trennung. Das Auseinanderreißen verwachsener Welten. Es sind die kleinen Dinge; Gegenstände, die den Alltag gerahmt haben. Es sind diese Träger der Erinnerungen, die einen aus jedem Winkel des Zimmers anblicken, bei denen man nicht weiß, ob sie endlichen abgeholt, weggeworfen und versteckt werden sollten. So liegt man also zwischen alledem auf den Zimmerboden und schreibt solche Lieder.
Es ist interessanterweise das Parfumflakon, auf das der Song zu sprechen kommt – und in der Tat kenne ich selber die Macht der Düfte, die so stark mit Bildern und Menschen verbunden sind. Der Geruchssinn ist der einzige, der unmittelbar ins Bewusstsein dringt und nicht über eine Umleitung über das Gehirn dorthin gelangt. Die volle Dosis assoziativer Sprengstoff quasi.
Musikalisch wechselt diese Mischung aus Wut und Ohnmacht zwischen krachenden Gitarren und schleppenden Beats. Klar klingt das alles nach den Emo-Bands, wie sie es schon seit den frühen 2000ern gibt, nur etwas roher.
Dafür haben die Dads ihre EP auch augenzwinkernd Brush your teeth, again betitelt. Wir können davon ausgehen, dass ein Morgen danach kommen wird, wenn wir ersteinmal aufgestanden sind. Ganz sicher.

Türchen Nummer 23:
Dads – Pass me the ball (Direkdownload/via Last.fm)

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bild via tacomaweekly.com

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