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Archive for Juli 2011

Am 26.08 erscheint Thees Uhlmanns Soloalbum, die erste Single ist aber jetzt schon draußen. Ich bin gespannt, freue mich und hoffe, dass der Rest des Albums genau so gut ist wie „Zum Laichen und Sterben ziehen die Lachse den Fluss hinauf“.

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analoges New York

Da ich hier gerade sowieso schon so eifrig am Posten bin, lege ich gleich noch den zweiten Teil der New York-Fotos nach:


ein Wandbild im Metropolitan


Straßenschlucht


Im Keller unserer Gastgeberin gab es tolle Kronleuchter. Ich mag Kronleuchter.


ein liebevoll festgestricktes Fahrrad


die Westseite am Abend des 4th of July


Häuser in Soho


unser Gasthund Sally (und meine wunderschöne Schlafanzughose)


am Strand von Coney Island

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Weiter geht es auf unserer Museumstour mit dem

Museum of Modern Arts, oder auch kurz: MoMA.

Das wohl bekannteste Museum New Yorks befindet sich zwischen der 5th und 6th Avenue auf Höhe der 53sten Straße. Gleich zu Beginn verrate ich den (scheinbar) besonderen Clue: Freitags ist der Eintritt dort ab 16 Uhr kostenlos, sodass man 4 Stunden für lau Bilder gucken kann.
Natürlich haben wir das ausgenutzt und sind am Freitag ins MoMA gegangen, was sich gleichzeitig als gut und schlecht erwies.
Das Schlechte zuerst: es war wie zu erwarten sehr voll, weil natürlich jeder richtige Tourist – am liebsten kostenlos – möglichst viele interessante Dinge „gesehen“ (aka fotografiert) haben möchte. Als aufrichtiger Museumsbesucher geht einem das ziemlich auf die Nerven, weil man ständig von Touristen böse gemustert wird, wenn man sich ein Bild zu lange anschaut, sodass sie es nicht richtig fotografieren können.
Trotzdem konnte man sich zumindest in einigen Abteilungen schon vieles zu Gemüte führen, da die Ausstellungen mit unbekannten Werken weniger überlaufen war und in einer Ausstellung sogar Foto-Verbot herrschte. Letztere war die Sonderausstellung zu Deutschland und Österreich Anfang des 20. Jahrhunderts, die mit chronologisch sortierten Räumen ähnliche Künstler wie die Neue Galerie zeigte (siehe Ive been to the museum).
Womit wir zum positiven Aspekt des freien Freitags kommen: Er war umsonst, sodass wir uns dazu entschlossen, ein zweites Mal zu kommen und doch noch 20 Dollar zu löhnen.
Für das MoMA zwei Tage zu veranschlagen ist sowieso empfehlenswert, weil man an einem Tag nicht alles wirklich verarbeiten kann, also haben wir meines Erachtens alles richtig gemacht, indem wir uns am überfüllten Freitag die unbekannten und am „Bezahltag“ die bekannten Werke zu Gemüte geführt haben.
Zwischen den vielen Künstlern, deren Namen ich mir notiert habe, möchte ich besonders Die Reihe „Disasters of Peace“ von Diane Victor hervorheben, die ich in der Ausstellung für südafrikanische Kunst entdeckt habe.




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Ebenfalls in dieser Ausstellung sind die Arbeiten von Claudette Schreuders besonders hervorgestochen, deren Zeichenstil mir sehr gut gefällt.


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Neben dieser Ausstellung gab es aber natürlich noch viele andere, die sehr spannend und neu für mich waren und deren Erwähnung jetzt den Rahmen sprengen würde.
Fazit fürs MoMA also: Zweimal gehen, am Freitag die unbekannten Sachen gucken und beim zweiten Mal bezahlen und den Rest anschauen.

Guggenheim

Schwer enttäuscht – um nicht zu sagen fast weinend – habe ich das Guggenheim Museum an der Westseite des Central Parks verlassen. Die aktuelle Hauptausstellung des Japaners Lee Ufan hat mir überhaupt nicht zugesagt.
Steine auf kaputten Spiegeln und getupfte Punkte auf Leinwand sollten laut Audiokommentar irgendetwas hochphilosophisches über das Universum, das Sein und den Menschen ausdrücken, sahen aber trotzdem nur aus wie Steine, kaputte Spiegel und Punkte auf Leinwand.
Da auch noch 2 Ausstellungsräume geschlossen waren, konnte man sich außerdem nur noch ein paar semi-bekannte impressionistische Werke und eine Galerie voll mit Kandinsky (den ich jetzt auch nicht so wahnsinnig interessant finde) ansehen. Schade, Guggenheim, aber ich werde wohl nicht noch mal wieder kommen.

MoMA PS1

Das letzte Museum, das wie besuchten, war das MoMA PS1 in Queens. Der eigentliche Anlass, dort hin zu fahren war die Veranstaltung Warm Up, über die ich hoffentlich bald noch schreiben werde. Gleichzeitig war das Ticket dafür aber auch eine Eintrittskarte für die Ausstellungen im PS1, welches Hauptsächlich Werke zeitgenössischer Künstler beherbergt. Vor allem die neueren Medien wie Film, Foto & Aktionskunst waren dort sehr stark vertreten.

Am besten gefiel mir hier die Ausstellungsräume zu Only the Lonely von Laurel Nakadate.
Die junge Frau dokumentierte ihr Leben im Jahr 2010, fotografiert sich selbst weinend und halbnackt, filmt sich, wie sie mit wildfremden Männern nach Hause geht und sie auffordert, mit ihr eine Choreographie von Britney Spears nach zu tanzen.
Ob das jetzt Kunst ist, darüber lässt sich wie über vieles, was in der zeitgenössischen Kunst passiert, streiten, doch besonders Nakadates Selbstportraits hatten auf mich eine sehr authentische und fesselnde Wirkung.
Was am PS1 noch besonders toll ist, ist die Location, ein altes Schulhaus. Hier kann man im Sommer in einem durch Steinmauern gekühlten Gebäude herumlaufen und wird nicht von einer gnadenlos aufgedrehten Klimaanlage fast tiefgefroren.


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Und nicht nur in einem.

Hier die Museen, die wir uns während unseres New York-Trips zu Gemüte geführt haben (in eben dieser Reihenfolge) und meine persönlichen Highlights.

Neue Galerie

Was macht man, wenn man als Deutscher nach New York fährt? Man guckt sich gleich am zweiten Tag ein deutsches Museum an.
Die Neue Galerie, die sich auf der Museumsmeile an der Upper East Side befindet, ist das Museum für deutsche und österreichische Kunst des 20. Jahrhunderts. Auf 3 Etagen bekommt man unter anderem Bilder von meinem Lieblingskünstler Egon Schiele, Gustav Klimt, Otto Dix, Oskar Kokoschka sowie den Künstlern der Gruppierungen „Blauer Reiter“ und „Brücke“ zu sehen. Das Museum ist nicht sehr groß, sodass man sich sehr gut alles genau ansehen und auch im Nachhinein vernünftig verarbeiten kann. Auch die kostenlose Führung durch die thematisch sortierten Räume der Galerie helfen beim Verständnis der einzelnen Werke.
Neben einigen mir bisher nicht bekannten Zeichnungen meines geliebten Egon Schiele haben mich besonders die erotischen Zeichnungen von Gustav Klimt positiv überrascht.


erotische Zeichnung (Klimt) via & Selbstportrait (Schiele) via

International Center of Photograpy

Im Herzen Manhattans liegt das International Center of Photograpy, ein ebenfalls kleines und dadurch angenehm zu besuchendes Museum für Fotografie. Bei meinem Besuch dort bestand die Hauptausstellung aus Werken des mir bis dato unbekannten Fotografen Elliott Erwitt, dessen Bilder mich sehr begeistert haben. In der unteren Etage gab es außerdem Werke von Stephen Shore, Ruth Gruber und bestimmt noch weiteren, deren Namen ich nicht notiert habe, zu sehen.

Einige Bilder von Elliott Erwitt via


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Metropolitan

Das Metropolitan Museum Museum of Arts ist wohl das riesigste und auch unübersichtlichste Museum, das ich je besucht habe.
Kein Mensch kann mir erzählen, er hätte dort wirklich alles gesehen.
Bei einem fünfstündigen Besuch haben wir es gerade mal geschafft, die Abteilungen für Werke des 19. – 21. Jahrhunderts anzusehen bzw in diesen zumindest jeden Raum mal zu betreten (das ist ungefähr die Zeit, die man bräuchte, um den Museumsstore ausgiebig zu durchforsten).
Wenn man genau weiß, was man sehen will, ist dieses Museum ja vielleicht ganz nett, aber jemand wie ich, der eigentlich gern auf Entdeckungsreise geht, anstatt alles vorher zu planen, wird hier nicht so richtig glücklich.
Schlecht wahr es zwar nicht, allerdings konnte ich mich am Ende der Tour schon nicht mehr erinnern, was ich am Anfang gesehen habe.


So sieht der Floor Plan aus… um mal ein bisschen Vorstellung zu verschaffen

Die restlichen Museen, das MoMA, das MoMA PS1 und das Guggenheim, kommen im nächsten Post, auf dass dieser bald folgt.

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Das Schönste an New York ist, dass  man jederzeit irgendwo etwas erleben kann. Man muss nicht planen, um einen tollen Tag zu haben, sondern läuft einfach drauf los, um zu sehen, was die Stadt heute für einen bereit hält.

Eines Abends, als wir gerade im Central Park waren und eigentlich mit knurrendem Magen den Nachhauseweg anstrebten, hörte man von irgendwo im Park Musik. Spontan wurde der Wunsch nach Essen hinten angestellt und wir folgten den Klängen, bis wir den Ursprungsort fanden: ein kleines Konzert.

Seit diesem Abend kenne ich Sleep.Shy, eine tolle Band aus New York, die noch dazu sehr sympathisch ist.

Auf ihrer Homepage kann man das aktuelle Album kostenlos runterladen, eine sehr gute Sache.

Hört mal rein, mir haben sie sehr gut gefallen.

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Seit letzter Woche habe ich nun wieder deutschen Boden unter den Füßen. Nur den Schlaf-Rhytmus hängt irgendwo in den Staaten fest und beschert mir schlaflose Nächte und die Unfähigkeit, zu essen. Jeder Bissen, den man sich reinquält, sorgt für Rumpeln in der Magengegend und Übelkeit. Jetlag ist ein Arschloch.

144 analoge Bilder habe ich in New York gemacht, von denen ich in Etappen einige hier zeigen werde und zu einigen teilweise auch noch ein bisschen erzählen kann.

Heute gibt es die ersten, die keine ausschweifenden Erklärungen benötigen, da ich dazu gerade noch zu faul bin.


Am Hudson River an der Promenade der Upper West Side


Werbung am Times Square


Snowflake, eine der sechs Katzen unserer Gastgeberin, in doppelter Ausführung


Auf der Brooklyn Bridge


Lampions vor einem Geschäft in Chinatown


Ein Haus in Chinatown


Sonnenstrahlen und ein Hochhaus, festgehalten durch das Glas meiner Sonnenbrille

[Ständiger Begleiter: ein kleiner Fussel in meiner Kamera, den man hier auf einigen Bildern sehen kann. Sehr ärgerlich…]

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Hallo Welt.

Wie ihr wahrscheinlich aus den vorhergehenden Posts herauslesen konntet, befinde ich mich zur Zeit in New York City und geniesse dort das Leben.

Die Stadt ist herrlich, alles ist etwas groesser als anderswo, und die Menschen (zumindest die Einheimischen, denn ueber die Touristen werde ich noch ausfuehrlich berichten, wenn ich wieder zuhause an meinem eigenen Computer bin) sind ein buntes, offenes Voelkchen, darunter viele Musiker und (Lebens-)Kuenstler.
Besonders gut gefaellt mir hier die Aktion ‚Sing for Hope‘, in deren Rahmen ueberall in der Stadt Pianos aufgestellt werden. Auf denen darf  jeder, der moechte, ein bisschen spielen. Man stoesst dabei sowohl auf Hobby-Pianisten als auch auf professionelle Musiker, und selbst Dilettanten wie ich klimpern manchmal ein paar Akkorde.

Ich freue mich schon, nach dieser Reise etwas mehr berichten zu koennen und auf die Fotos aus meiner analogen Knipse, die hier bestimmt auch ihren Platz finden.

Bis bald.

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