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Archive for the ‘Dockville’ Category

lost in music

Ein letzter Dockville Post, dann habt ihr es geschafft.

Eigentlich hatte ich auf ein paar mehr gute Bilder gehofft, allerdings hat es sich leider als komplette Fehlentscheidung entpuppt, statt mehreren Einwegkameras eine analoge Kompaktkamera zu kaufen. Erst mal hat es jedes mal ewig gedauert, unter den vielen Motivprogrammen das richtige auszuwählen, sodass gute Motive dann meistens schon weg waren, das viele Bier, das in meiner Tasche augelaufen ist, hätte eine Unterwasser-Einwegknipse wahrscheinlich auch besser ausgehalten und am Ende war die Kamera einfach komplett tot und ich musste den Film im dunklen Badezimmer manuell rauspulen, was die sie mir mit Striemen auf dem Filmmaterial gedankt hat. Das nächste mal dann doch wieder Einweg-Kameras.

Es gibt übrigens ein ganz zauberhaftes Video vom Dockville mit dem Song „Beach“ von Deep Sea Diver. Beides ganz ganz großartig, angucken/hören unbedingt notwendig!

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Wie war das Dockville 2012? Großartig natürlich!

Obwohl es am Freitag zur Anreise noch nicht danach aussah und auch die online-Wettervorhersage anderes prophezeite, erwartete alle Besucher am Samstag und Sonntag der perfekte Festivalwetter. Bei angenehmsten Temperaturen und mit dem obligatorischen Bier (ob überhaupt irgendwer außer uns so dreist war, derartige Mengen an Bier aufs Gelände zu schmuggeln?) in der Hand, genossen wir Bands wie Waves of Joy, Me Succeeds (wunderschön, falls ihr die noch nicht kennt, hört sie euch unbedingt an) und in Golden Tears gemütlich in der Nähe der Bühne sitzend.
Dillons Auftritt war einer der merkwürdigsten, da sie ihre imageformende Emotionslosigkeit fast den ganzen Auftritt beibehielt. Nur als das komplette Publikum ihr mit der Zweitstimme zu Tip Tapping aushalf, konnte ich einen Blick auf ein kurzes Lächeln erhaschen.
Tocotronic, der Hauptgrund meines Festivalbesuchs, überzeugten natürlich, auch wenn ich statt einigen der gespielten Songs lieber andere gehört hätte. Aber das sei einer Band mit einer derart umfangreichen Diskografie verziehen.

Hier nun zu meinen persönlichen Highlights:

Daughter überzeugte zu 100 Prozent, durch großartige Songs, eine tolle Stimme und den sympathischsten Auftritt des ganzen Festivals.

The Kabeedies belegen ganz knapp dahinter den Sympathiepreis, dafür bekommt Sängerin Katie den Award für den schönsten Tanz auf der Bühne und das schönste Kleid. Achso, die Musik war natürlich auch fantastisch und zum Mittanzen.

Wenn wir schon beim Getanze sind: Am wildesten war meins zur Musik von Misteur Valaire. Die kriegen den Preis für den besten Auftritt. Kostümwechsel, Tanzeinlage und Mariah Careys I will always love you einzubauen – einfach nur danke! Am Schluss gab’s von den Bandmitgliedern noch Handschläge und den Link zu den Gratis-Downloads. Klick.

Eins der absoluten Highlights stand allerdings nicht im Line-Up und ereilte uns daher ganz spontan am Sonntagabend im Camp, als eine Gruppe Menschen in ebendieses einfiel und befahl, all Lichter zu löschen. Erwartungsvoll saßen wir im Dunkeln, während sich etwa 15 Leute mitsamt Campingstuhl vor uns aufbauten. Nach qualvollen 17 Sekunden, deren Sille nur durch die Ansagen „nächste Vorstellung in 17 Sekunden“ und „nächste Vorstellung in 7 Sekunden“ unterbrochen wurden, explodierten zwei Böller vor unseren Augen und die wilde Meute begann, etwa 20 Sekunden a capella Dubstep zu machen. Dann verschwand sie schlagartig mit den Worten „Nächste Vorstellung in 10 Minuten da hinten“.
Ich hoffe, möglich viele Leute durften diese Vorstellung genießen, großen Dank dafür.

Und wenn wir schon mal beim Bedanken sind: Danke an mein großartiges (politisch unkorrektes) Camp, eine bessere Mischung von Charakteren hätte man kaum haben könnte. Obwohl ich die Hälfte von euch vorher nicht kannte, war es von Anfang an super.
Danke an die vielen wunderschönen Menschen und das viele Glitzerpulver auf Gesichtern, Klamotten und Zelten, das dieses Festival so fröhlich und bunt gemacht hat. Es war schön.

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Nunja, das mit dem Einmal-Quer-durchs-Line-Up hat ja nur bedingt geklappt. In zwei Wochen ist es schon soweit, in genau 336 Stunden steh ich nämlich schon vor der Großschot-Bühne und erfreue mich an den Herren von Tocotronic – allen voran natürlich meiner großen Fangirl-Liebe, dem bezaubernden Dirk von Lowtzow.

Da der Plan wer wann wo spielt seit einigen Tagen draussen ist, kann ich jetzt systematisch die Lücken füllen.

Ein großes Loch ergibt sich zum Beispiel Samstagabend. Nachdem ich hoffentlich von 20.50-21.40 zu Future Islands mitstampfen darf, sind nämlich noch glatt 4 Stunden zu überbrücken, bis ich mich mit Robag Wruhme und Holy Other in den Schlaf tanzen kann.

Möglichkeiten zur Überbrückung: Digits, Purity Ring, James Blake, Flako, Onethrix Point Never, Niki & the Dove, Seams, Disclosure, Steffen Bennemann. Achso, und natürlich Alternativen wie Duschen gehen, mit Essen vollstopfen oder Bier trinken.

In diesem Post höre ich mich erst mal durch das Programm für den Maschinenraum und damit:

///// Purity Ring

Gehört?
Obedear

Gedacht?
Huch, schon wieder elektronisch, davon gibt’s ja dieses Jahr ne Menge. Klingt ziemlich rauschhaft, das Tetrisgepiepse und der poppige Gesang müsste allerdings nicht sein. Bei längerem Hören – klingt ein bisschen so gepitcht wie Madonna?

Gefällt?
Zu den Beats könnte man bestimmt exzellent tanzen, aber der Gesang ist für meinen Geschmack doch zu stark durch den Pc gezogen wurden.

///// Niki & the Dove

Gehört? The Fox

Gedacht? Oh, ich hatte bei dem Bandnamen jetzt intuitiv Gitarrenpop erwartet. Entgegen dieser Erwartung ertönt ein metallischer Bass, monotoner Beat und 80er-Gesang. Das Pling-Pling der Miniplaybackshow (ihr wisst schon, das Geräusch, wenn das Kind durch den Vorhang geht und nach einigen Tv-Sekunden und wahrscheinlich realen Stunden des Umstylings als Star vererkleidet hervortritt) darf auch nicht fehlen. Obwohl das ja schon wieder die 90er sind.

Gefällt? Die 80iger sind irgendwie nicht so mein Lieblingsjahrzent…

///// Disclosure

Gehört?
What’s in your Head

Gedacht?
Erinnert mich musikalisch irgendwie an einige elektronische Stücke, die ich gerne höre – und das ist gut! Aber auch hier hapert es leider wieder an der Komponente Gesang. Klingt leider genauso durchschnittlich wie bei die meisten R’n’B-Tracks. Auch das Youtube-Video (wenn auch nur Unofficial), in dem leicht bekleidete Frauen miteinander Spaß haben, rette da nichts.

Gefällt?
Leider wieder daneben. Vielleich geh ich Samstagebend auf dem Dockville doch duschen…

Im nächsten Post werde ich mal die übrigen Alternativen testen. Wir werden sehen, ob der Timetable noch ein bisschen Spaß für mich bereit hält.

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///// Sleep Party People

Gehört:
10 feet up & Notes to you

Gedacht:
Die meinen das ernst mit dem Bandnamen „Sleep Party People“. Die Musik klingt leicht, elektronisch und nach bunter Traumwelt. Auch der Gesang wirkt irreal und so gar nicht von dieser Welt. Bei Notes to you denkt man zuerst „Oh, jetzt doch klassisch mit Klavier“ und dann ist er da wieder, der ferne und dieses Mal etwas traurige Gesang. Verständlicherweise kommt es mir gar nicht komisch vor, dass ich mir vorstelle, dass wirklich das Wesen mit der Hasenmaske diese Lieder singt.

Gefällt:
Ja, sehr!

///// Daughter

Gehört:
Youth

Gedacht:
Melancholisch, mit einer sympathischen Stimme und von einer Gitarre begleitet kommt Daughter daher. Nette Mädchen mit Gitarre, kennen wir schon? Moment, das war ja noch nicht alles. Einsetzendes Schlagzeug und Klavier steigern die Spannung in Youth angenehm, nicht zu Popsong, aber auch nicht nur Mädchenfolk. Eine gesunde Mischung quasi. Und Ohrwurm ist der Song obendrein.

Gefällt:
Schreib ich zwar fast jedes Mal, aber wenns doch so ist. Ja. Ja. Ja!

///// Marsimoto

Auf den Track Todesliste bin ich vor einigen Jahren mal aufmerksam gemacht worden und bin regelmäßig in breites Grinsen beim Hören insbesondere der Zeile „… die Straße ist höchstens Nelly, denn sie ist gepflastert“ ausgebrochen. Gerade beim Reinhören beschlich mich eine Vermutung die mit Hilfe von Google auch sogleich bestätigt wurde…. Moment mal, das ist doch… richtig, Marteria!

Gehört:
Ich Tarzan, du Jane

Gedacht:
Musik gefällt mir, Video gefällt mir, aber: Warum zur Hölle einen ernsthaften Track mit dieser gepitchten Stimme? Klingt in meinen Ohren gar nicht gut zusammen. Gepitcht – bitte ja. Aber nur bei lustigen Sachen (ungeschlagen in einigen Passagen von Marterias Endboss).

Gefällt:
Lieber Marten/Marteria/Marsimoto, das kanst du auch besser, wenn du willst!

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