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Archive for the ‘Selbsterkenntnis’ Category

Nachdem ich mein Online-Portfolio fertig gestellt hatte, gab es eine selbst verordnete Pause von der Arbeit. Zwei Wochen fast nichts tun, während auch die Werkstatt unserer Hochschule vorübergehend geschlossen war.

Wer ein echter Workaholic ist, weiß, dass Nichtstun unaushaltbar ist. Gleich am ersten Tag der Wiederöffnung habe ich mich an ein neues Motiv für Beutel gesetzt und diese in den letzten Tagen auch gedruckt und verkaufsfertig gemacht.

Zorro1

Zorro2

Zorro3

Zorro4

Es gibt 2 Versionen, einmal die etwas makabere zweifarbige Version „Zorro“ (spanisch für „Fuchs“) wie man es auf den hellen Beuteln sieht und das Grundmotiv ohne zweite Farbe, das ich liebevoll als „Rudeltiere“ bezeichne.

Die Beutel sind wie meine letzten auch für 10€ käuflich zu erwerben. Das geht entweder über meine Facebookseite oder per Mail an fuchs@fffuchs.com

Die nächste Baustelle wird dann ein Dawandashop, da fuchse ich mich die Tage mal rein.

Demnächst gibt es dann auch wieder mehr nicht-kommerzielle Sachen von mir zu sehen, da ich gerade an einem bibliophilen Buch arbeite.
Ich möchte eigentlich nicht, dass dieser Blog zur Verkaufsplattform verkommt, so wie es in den letzten Monaten vielleicht gewirkt hat. Mir macht es große Freude, Dinge zu produzieren, an denen sich andere erfreuen können, denn ich weiß von mir selber, wie man sich über ein cooles Design auf einem Shirt oder einem Beutel freuen kann. Und diese Dinge zu verkaufen ist einfach der beste Weg, auszutesten, ob das, was man tut, in der Welt da draußen ankommt. Das wollte ich nur mal loswerden und vor allem denjenigen mitteilen, die das Gefühl haben, dass dieser Blog nur noch dazu dient, meinen Kram zu verkaufen. Die Sachen, die ich verkaufe, werden für die Arbeit, die Zeit und die Sorgsamkeit, die in der Gestaltung, Produktion und sogar in der Postverpackung steckt weit unter Wert verkauft. Aber solange ich die Ausgaben für Arbeitsmaterialien wieder rein kriege und zumindest ein bisschen das Gefühl habe, mich nicht tagelang für nichts in die Werkstatt zu stellen, ist alles gut. Am schönsten ist es sowieso, durch die Stadt zu gehen und das eigene Motiv auf einer Tasche oder einem Shirt zu sehen und das ist zum Glück unbezahlbar.

Mit dieser zugegeben doch recht langen Rede verabschiede ich mich, wünsche ein schönes Wochenende und freue mich wie immer über Kommentare. Au revoir!

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In der deutschen Musikszene treibt es eh jeder mit jedem. Zum Glück! Denn ohne Kooperationen zwischen Musikern, gingen uns viele interessante Projekte durch die Lappen.

Um es mal grob zusammenzufassen: Florian Zimmer (Iso68, Contriva), Christoph Brandner (Lali Puna, Console) und Max Punktezahl (The Notwist, Contriva) haben etwas gemeinsam: Sie spielen bei Saroos.

Weiterdenken der Zusammenstellungen bringen mich weit weg vom eigentlichen Thema:
Markus Acher spielt neben seiner Aktivität bei The Notwist auch noch mit Valerie Trebeljahr bei Lali Puna, die wiederum mal zusammen mit dem Rapper Alias Styrofoam gefeatured hat. Und besagter Alias hat auch schon mal mit Saroos zusammengearbeitet. So schließt sich der Kreis. Was ich damit sagen wollte?

Hört euch Lali Puna an, hört euch The Notwist an, hört euch Styrofoam, hört euch Alias an und vor allem: ladet euch Saroos runter.

Song No. 16: Saroos – Yukoma (Radio Edit) (klick für die kostenlose Mp3)

Styrofoam – Misguided (ft. Valerie Trebeljahr & Alias)

Saroos – During this course (feat. Alias)

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Zuhause

VON HEIMKEHRERN

UND HEIMKEHREN

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Durch diverse soziale Netzwerke, die sich in den vergangenen Jahren immer wachsender Beliebtheit erfreut haben, beginnt sich der Begriff von Freundschaft wesentlich zu verändern.
Ich habe allein durch Facebook Einblick in das Leben von nahezu 150 Leuten, die ich mehr oder weniger gut kenne.
Mit einem einzigen Klick erfahre ich, was bei denen im Leben gerade so abläuft, mit wem sie feiern gehen, dass sie gerade das Studienfach gewechselt und umgezogen sind oder einen neuen Partner haben. Dafür muss ich ihnen nicht mal schreiben, denn diese Informationen stehen für mich sichtbar im Netz. Kein blödes „Na, was machst du so?“, kein „Hat das mit dem Studienplatz jetzt eigentlich geklappt?“. Ein Klick, alle Informationen.
Das führt bei mir dazu, dass ich mit weniger als 10 dieser fast 150 Menschen überhaupt kommuniziere. Wozu auch, das, was sie mir erzählen würden, hätte ich wahrscheinlich sowieso schon mitbekommen.
Es gibt aber umgekehrt auch Menschen, deren Facebook-Profil ich eher sporadisch verfolge und mit denen sich die Kommunikation auf 4-6 Nachrichten pro Jahr beläuft. Der Unterschied dabei ist, dass diese Nachrichten nicht „Na, wie läuft’s bei dir so?“ lauten, sondern „Ich bin in der Stadt, wollen wir uns treffen?“
Diese Menschen sind für mich Freunde. Freunde, mit denen sich, obwohl man sich lange nicht gesehen hat, sofort das Gefühl von Vertrauen einstellt, mit denen man sich einfach mal halbjährlich über die Neuigkeiten im eigenen Leben austauscht und alte Erinnerungen heraus kramt, um darüber zu lachen. Und sich nicht abgeschrieben fühlen, wenn ich mal 6 Monate nichts von mir hören lasse.
Ich wünsche mir für die Zukunft, dass diese Menschen genau diese Art von Freundschaft genauso zu schätzen wissen wie ich.
Danke.

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Und zum Glück sieht es bei mir gerade aus, als wäre eine Bombe eingeschlagen.

Wenn es um zu bestehende Prüfungen geht, gibt es erfahrungsgemäß verschiedene Arten von Menschen.
Der Satz „Je schwieriger die Prüfung desto Sauberer die Wohnung“ trifft dabei auf viele zu.
Bei Prüfungen, die in meinen Augen eher zweitrangig waren, erging es mir genauso, denn das Aufräumen diente einzig dazu, das schlechte Gewissen zu beruhigen, denn man hatte ja immerhin etwas getan, wenn auch nicht für die Prüfung.
Bei Dingen hingegen, die mir persönlich wichtig sind, ist es genau umgekehrt.
Panisches Zwei-Tage-Vor-Führerschein-Theorie-Prüfung-doch-noch-Übungsbögen-kaufen-und-in-zwei-Tagen-65-Bögen-machen inklusive.
Mein Plan, bis Ende Februar meine Mappe fertig zu haben, war wie zu erwarten nicht ganz so erfolgreich, aber ich habe mir meine Deadline nicht umsonst einen Monat zu früh gesetzt.
Und was bei einer popeligen Theorieprüfung 2 Tage vorher einsetzt, geht im Kampf um den lang ersehnten und fast ein Jahr vorbereiteten Studienplatz schon 6 Wochen vorher los.
Ich habe heute also von 9-19 Uhr durchgehend gezeichnet, geklebt, geflucht, geschnitten und probiert, seit gestern fast 4 Arbeiten fertiggestellt und bin stolz wie Oskar. Wenn das jetzt bis Zur Abgabe so weiter geht, habe ich eine Menge Auswahl, was denn letztendlich rein kommt.
Und um diesen produktiven Tag noch abzurunden, werde ich jetzt zumindest so weit aufräumen, dass ich heil durch meine Wohnung gehen kann und genug Platz zum Schlafen in meinem Bett habe.
Fotografische Updates im „fertige Arbeiten“-Teil folgen hoffentlich morgen.

Einen kleinen Vorgeschmack habe ich aber gerade doch schon mal abfotografiert, da werde ich allerdings morgen noch ein paar Verbesserungsarbeiten vornehmen.

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Heute Mittag überfiel mich mein Vater mit einer Art Psychotest, mit der er mir eine Tierpersönlichkeit zuordnete. Mit nur wenigen Fragen schafft es dieses ausgeklügelte System, die Persönlichkeitsstruktur ziemlich genau zu erfassen. Man bekommt kein festes Ergebnis, sondern 2 oder drei Mögliche Tierpersönlichkeiten zugeordnet und kann die Feinauswahl selbst treffen. Ich war wirklich erstaunt, wie genau die Beschreibung zu meinem Charakter gepasst hat.

Online kann man hier den Test machen.
Das Buch dazu heißt „Scheues Reh sucht wilden Tiger“ und ist von Roy Feinson.

Bild via weheartit

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Mit 14 war Thees Uhlmann mein Held, weil er Gefühle, die ich zum Teil noch nicht einmal selbst kannte, ich Worte zu kleiden vermochte, sodass es einem das Herz zerriss.

Die Pubertät ist ja eine Zeit des Sich-selbst-Findens. Man versucht, sich selbst in vorgefertigte Menschenbilder zu stecken, deren Dasein man aufregend und lebenswert findet und stellt im Normalfall ziemlich oft fest, dass das, zu dem man sich selbst formen will, gar nicht das ist, das dem eigenen Wesen entspricht.
Und genauso verhält es sich in dieser Zeit ja auch mit der Musik. Wie oft hat man ab seinem 13. Lebensjahr schon geglaubt, die Musik gefunden zu haben, mit der man sich für immer identifizieren kann und stellt nach einigen Wochen fest, dass es Besseres gibt?
Den Meisten, mit denen ich darüber gesprochen habe, erging es ähnlich.
Und obwohl man die ein oder andere Band, die man in früher Jugend als den Soundtrack seines Lebens bezeichnet hätte, heute am liebsten von diesem Planeten oder zumindest aus der eigenen Erinnerung verbannen würde, hat man wahrscheinlich mehr davon mitgenommen, als man sich eingestehen möchte.
Ich gestehe nun: Nein, ich habe nicht begonnen, deutschen Indie zu hassen, nur weil mir mein naives, vierzehnjähriges Selbst im Nachhinein peinlich sein sollte. Ich habe nur gelernt, dass es auch noch andere Musik gibt.
Deshalb back to the roots und trotzdem genau im Jetzt: Gisbert zu Knyphausen, dessen Bekanntheitsgrad zu Recht in letzter Zeit enorm gestiegen ist. Hätte ich dieses Lied mit 14 gehört, hätte es mir vermutlich schon genauso gut gefallen wie jetzt.

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